Psychomotorik

GRUPPENÜBERGREIFENDE

PSYCHOMOTORISCHE BEWEGUNGSSTUNDE:

Im  Januar 2014 startete ich vierzehntägig für unsere Schulanfänger eine gruppenübergreifende Bewegungsstunde als psychomotorisches Angebot . In der Zwischenzeit kommen sowohl die großen Schulanfänger , als auch der darauffolgende Jahrgang in den Genuss mitmachen zu dürfen. Jede Gruppe kann ein volles Jahr dabei sein.

Da es eher schwierig ist, den Begriff „Psychomotorik“ zwischen Tür & Angel mal kurz und knapp informell zusammen zu fassen, werde ich hier in diesem Artikel versuchen das was ich tue nun so transparent wie möglich zu machen.

Nicht nur in der dafür speziell vorgesehenen Bewegungsstunde , sondern auch  im Arbeitsalltag verstecken und entwickeln sich viele psychomotorische Tätigkeiten und Angebote.

Sei es bei Herausforderungen in der Alltagbewältigung, Knöpfe & Reißverschluss schließen, Schuhe binden, Tisch decken, Abwasch machen, Obst & Gemüse schneiden, Malen & Zeichnen, Perlen auffädeln, Kneten, Springen, Rutschen, Schaukeln, Fahren, Balancieren, Hängen/Hangeln, Rennen, Hüpfen, Fingerspiele, Bewegungslieder, Bauen & Konstruieren…………….und noch viel mehr.

Bedeutung von Bewegungsförderung, Bewegung und Lernen

 …AUF DEM WEG IN DIE SCHULE…

Schulfähigkeit erwirbt das Kind nicht erst im letzten Kindergartenjahr. Sie entwickelt sich ganz allmählich und baut auf allen Erfahrungen und Aktivitäten auf, die es in den ersten sechs Lebensjahren gemacht hat. Dabei sollten die Erfahrungen möglichst vielseitig gewesen sein.

Lernen in Bewegung ist immer noch keine Selbstverständlichkeit, obwohl wir aus der Tradition der Pädagogik und auch aus der Hirnforschung wissen, dass wir am eigenen Leib Erfahrenes besser verstehen und behalten können. Bewegung und Spiel machen den Kindern also nicht nur Spaß, sondern unterstützen auch die strukturelle Entwicklung ihres Gehirnes als Grundlage für die Aneignung von neuem Wissen.

…DIE WELT IM KOPF…

Das Kind muss sich in den ersten Lebensjahren die Welt praktisch im Gehirn in Form von Bildern und Erfahrungen abspeichern. Auf diese Bilder und Erfahrungen kann es später bei der Lösung von Aufgaben zurück greifen.

Hat ein Kind verschiedene Bausteine zum Spielen, so erkennt es über seine Sinne die unterschiedlichen Größen und Gewichte der Bausteine, es sieht die Farben und probiert nach dem Prinzip von „Versuch und Irrtum“ einen Turm zu bauen. Alle Erfahrungen bei jedem Versuch einen Turm zu bauen speichert das Kind im Gehirn ab. Allmählich merkt es, dass es besser große Bausteine nach unten legt und anschließend kleinere Bausteine oben drauf.

Baut es später einmal einen Turm aus Steinen am Bach, so greift es auf die elementaren Erfahrungen zurück, die in seinem Kopf bereits zum Thema „Turmbau“ abgespeichert wurden und wendet diese Erfahrungen in der neuen Situation mit neuen Materialien an. Es kann sich einen Turm schon im Kopf vorstellen, ohne ihn zu sehen und weiß, wie man am besten vorgeht.

Jean Piaget, ein bekannter Psychologe, hat den Satz geprägt:

„DENKEN IST VERINNERLICHTES HANDELN“

„DENKEN IST HANDELN IM KOPF“

Viele eigene Erfahrungen macht das Kind, unabhängig von Belehrungen durch die Erwachsenen. Es kann sich ein eigenes Bild von der Welt und den Gesetzen, die in dieser Welt herrschen, machen. Experimentieren und Dinge selbst herausfinden sind die Grundlage für gelingendes Lernen. Kinder haben eine angeborene Neugier und möchten alles selbst herausfinden. Oft hindern wir Erwachsene sie daran, in dem wir ihnen vorschnell Lösungen auf ihre vielen Fragen präsentieren. Dabei sollte die Aufgabe der Erwachsenen eher darin liegen, Kinder zum Experimentieren und selbst herausfinden von Gegebenheiten dieser Welt anzuregen.

…DIE AUSBILDUNG EINES KÖRPERSCHEMAS IM KOPF…

Das Kind speichert nicht nur ein Bild der Welt in seinem Gehirn ab, sondern auch ein differenziertes und gutes Bild seines eigenen Körpers. Im Gehirn wird quasi eine „Körperlandkarte“ angelegt, man nennt das in der Fachsprache das „Körperschema“. In jeder Situation muss ein Kind im Kopf sofort ein Abbild davon haben, in welcher Position der eigene Körper gerade ist. Alle Sinne melden jederzeit ihre Eindrücke über den Körper an das Gehirn weiter und das Gehirn setzt sich das Körperschema wie ein Puzzle zusammen. Nur über ein möglichst genaues Körperschema kann sich ein Kind gut koordiniert bewegen. Je besser die Landkarte ist, d.h. je genauer die Vorstellung vom eigenen Körper im Kopf ist, desto besser kann das Kind seinen eigenen Körper steuern und bewegen.

Manchmal kann man an Kinderzeichnungen erkennen, wie gut das Kind seinen eigenen Körper bereits wahrnimmt und im Gehirn abgespeichert hat. Das Körperschema entwickelt sich von ganz alleine, wenn sich ein Kind sehr viel bewegt. Dabei erhält es Rückmeldungen über seinen Körper aus allen Sinnesorganen und diese Rückmeldungen werden im Gehirn gespeichert. Es spürt allmählich immer besser seine Körpergrenzen, es merkt, wie groß und wie klein es sich machen kann, es lernt die Funktionsweisen der einzelnen Körperteile kennen und kann diese immer besser einsetzen.

Für die schulischen Fähigkeiten ist die Körper- Raum- Orientierung von besonderer Bedeutung.

Das Kind lernt zunächst am eigenen Körper die Raumrichtungen kennen. Wo ist an meinem Körper oben, wo ist unten, wo ist vorne und wo ist hinten?

Dies geschieht vor allem durch die Information aus seinem Gleichgewichtsorgan und dem Sehsinn, wenn es sich im ersten Lebensjahr allmählich immer besser alleine gegen die Schwerkraft aufrichtet, hinfällt, dreht, wenn es einen Purzelbaum macht, wenn es den Kopf nach unten nimmt und rückwärts durch die Beine schaut, vorwärts und rückwärts läuft.

Doch nicht nur Gleichgewichts- und Sehsinn geben dem Kind diese Informationen. Auch die Rückmeldungen aus den Muskeln, die gegen die Schwerkraft arbeiten und das Fühlen helfen dem Kind den eigenen Körper in jeder Position im Raum wahrzunehmen und zu spüren.  Diese Körperorientierung ist Grundlage dafür, dass ein Kind auch eine Orientierung im Raum(Straßenverkehr, Ballspielen..etc.) und an Gegenständen gewinnt und zuletzt die Orientierung auf ein Blatt Papier(Zeichen, Schreiben, Rechnen Lernen) übertragen kann.

…schon viel Info… und nu?

Der Inhalt soll nun aber niemanden verunsichern.

Psychomotorische Theorien gibt es noch mehr…

Aber Eins bleibt immer…

Und wer noch nicht genug hat,… ein Auszug aus einer Turnstunde

1.Die Indianer versammeln sich:

Wir versammeln uns auf dem großen Teppich, im Flur vor dem Turnraum. Jedes Kind zieht sich ein Tuch als Indianerstirnband auf. Die Einstiegsgeschichte ist die, das wir alle Indianer eines Stammes sind, dessen Namen wir verloren(vergessen) haben. Deshalb wollen wir gemeinsam das Indianerland betreten und unseren Namen suchen.

Ziele: Gruppendynamik, Förderung der Kreativität

2.Eintritt ins Indianerland(Turnraum) und Versammlung um die große Regenbogenwolke(Fallschirm/Schwungtuch):

Die Indianer stellen sich um die große Regenbogenwolke, nehmen sie an ihren Enden fest an die Hand, damit Diese nicht wegfliegt. Ich als Medizinmann stimme ein Lied an, welches uns Indianer Mut und Glück auf unserer bevorstehenden Reise bringen soll.

REFRAIN: „Dumm, dumm, heya, heya

Dumm, dumm, ho!

Im Rhythmus vom Gesang bewegen wir die Wolke hoch und runter. Nach dem vierten „HO“   lassen wir die Wolke hochsteigen und versammeln uns unter ihr. Dann führe ich die Indianer aus der Wolke heraus zu einem Fluss.

Ziele:   Gruppendynamik, Kraftdosierung, Greifen und Festhalten, Rhythmik

3.Kanufahrt über den Fluss:

Das Ziel ist es, unbeschadet über den gefährlichen Fluss zu kommen. Es darf nicht hindurch geschwommen werden. Ein Kanu(Rollbrett) steht bereit. Ziel ist es, den großen Berg(Weichbodenmatte) zu erreichen. Danach wird das Kanu über das Wasser zu den Zurückgebliebenen gestoßen. Die Fahrt mit dem Kanu(Rollbrett) führt im Slalom an gefährlichen Felsen(Hüte) vorbei.

Ziele: Raumwahrnehmung, Raumorientierung, räumliches Denken, Umgang mit dem Rollbrett

4.Der große Berg(Weichbodenmatte aufgestellt an einer Sprossenwand, mit einem Oben befestigten Tau):

Der Indianer, welcher angekommen ist, klettert am Tau den Berg hinauf. Von Oben sieht er über das ganze Land und sucht neue Wege. Hat er sich umgesehen, steigt er wieder ab und lässt den nächsten Stammesgenossen dort rauf.

Ziel: Auge- Handkoordination, Greifen & Festhalten, Kraftdosierung, Einschätzen der eigenen Kraft, Körper- und Bewegungserfahrung

5.Der Steinige Weg(Mattenbahn mit Bausteinen):

Auf einem blauen Weg geht die Reise weiter. Dieser ist allerdings mit Steinen und Felsen verbaut. Außerhalb des Weges stürzt man in die Tiefe. Jetzt muss der Vordermann dem ihm Folgenden immer einen Stein reichen, und Dieser reicht den Stein den weiteren Hintermännern und legt diesen am großen Berg ab. Dies geht so lange, bis der blaue Weg frei ist. Seitlich des Weges darf kein Stein in den Abgrund geworfen werden, da man sonst möglicherweise unten jemanden verletzen könnte.

Ziel: Gruppendynamik, Förderung der Hand- Körpermotorik

6.Ankunft im Tal:

Ist der steinige Weg überstanden, machen alle Indianer eine Rast am Lagerfeuer. Jeder holt Feuerholz(Kegel) und baut eine Feuerstelle(Chifontücher fürs brennende Feuer).

Dann spricht der Medizinmann(ich) mit seinem Stamm über die überstandenen Abenteuer. Die Betonung bleibt hierbei beim gemeinsamen Bestehen der Abenteuer.

Deshalb fällt der Gedanke, dass der Stammesname, den wir hier auf unserer Reise gefunden haben; „Starke Freunde“ sein kann.

Ziel: Gruppendynamik, Selbstwirksamkeit

7.Feierlied:

Der Stamm feiert seinen Namen und das gemeinsam bestandene Abenteuer mit Instrumenten und einem Lied.

Ziel: Gruppendynamik, Selbstwirksamkeit, Rhythmik, Spaß

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen, lieber Leser mit diesen Ausführungen einen kleinen Einblick in die Welt der Psychomotorik geben.  In der Zwischenzeit habe ich mich auf den  Weg gemacht eine Weiterbildung zum Ausbilder in Psychomotorik zu beginnen und arbeite mich so immer weiter in des Thema ein. Mir und den Kindern macht die Bewegungsstunde am Montag nachmittag sehr viel Freude.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei, ich stehe für weitere Fragen gerne zu Ihrer Verfügung.    Martin Rapp, Erzieher in der Villa Regenbogen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das heißt, dass sich auch viele psychomotorische Angebote im Arbeitsalltag versteckt entwickeln und dort stattfinden.

Sei es bei Herausforderungen in der Alltagbewältigung, Knöpfe & Reißverschluss schließen, Schuhe binden, Tisch decken, Abwasch machen, Obst & Gemüse schneiden, Malen & Zeichnen, Perlen auffädeln, Kneten, Springen, Rutschen, Schaukeln, Fahren, Balancieren, Hängen/Hangeln, Rennen, Hüpfen, Fingerspiele, Bewegungslieder, Bauen & Konstruieren…………….und noch viel mehr.

Bedeutung von Bewegungsförderung          Bewegung und Lernen

 

…AUF DEM WEG IN DIE SCHULE…

 

Schulfähigkeit erwirbt das Kind nicht erst im letzten Kindergartenjahr. Sie entwickelt sich ganz allmählich und baut auf allen Erfahrungen und Aktivitäten auf, die das Kind in den ersten sechs Lebensjahren gemacht hat. Dabei sollten die Erfahrungen möglichst vielseitig gewesen sein.

Lernen in Bewegung ist immer noch keine Selbstverständlichkeit, obwohl wir aus der Tradition der Pädagogik und auch aus der Hirnforschung wissen, dass wir am eigenen Leib Erfahrenes besser verstehen und behalten können. Bewegung und Spiel machen den Kindern also nicht nur Spaß, sondern unterstützen auch die strukturelle Entwicklung ihres Gehirnes als Grundlage für die Aneignung von neuem Wissen.

 

…DIE WELT IM KOPF…

Das Kind muss sich in den ersten Lebensjahren die Welt praktisch im Gehirn in Form von Bildern und Erfahrungen abspeichern. Auf diese Bilder und Erfahrungen kann es später bei der Lösung von Aufgaben zurück greifen.

Hat ein Kind verschiedene Bausteine zum Spielen, so erkennt es über seine Sinne die unterschiedlichen Größen und Gewichte der Bausteine, es sieht die Farben und probiert nach dem Prinzip von „Versuch und Irrtum“ einen Turm zu bauen. Alle Erfahrungen bei jedem Versuch einen Turm zu bauen speichert das Kind im Gehirn ab. Allmählich merkt das Kind, dass es besser große Bausteine nach unten legt und anschließend kleinere Bausteine oben drauf.

Baut es später einmal einen Turm aus Steinen am Bach, so greift es auf die elementaren Erfahrungen zurück, die in seinem Kopf bereits zum Thema „Turmbau“ abgespeichert wurden und wendet diese Erfahrungen in der neuen Situation mit neuen Materialien an. Es kann sich einen Turm schon im Kopf vorstellen, ohne ihn zu sehen und weiß, wie man am besten vorgeht.

Jean Piaget, ein bekannter Psychologe, hat den Satz geprägt:

„DENKEN IST VERINNERLICHTES HANDELN“

„DENKEN IST HANDELN IM KOPF“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele eigene Erfahrungen macht das Kind, unabhängig von Belehrungen durch die Erwachsenen. Es kann sich ein eigenes Bild von der Welt und den Gesetzen, die in dieser Welt herrschen, machen. Experimentieren und Dinge selbst herausfinden sind die Grundlage für gelingendes Lernen. Kinder haben eine angeborene Neugier und möchten alles selbst herausfinden. Oft hindern wir Erwachsene sie daran, in dem wir ihnen vorschnell Lösungen auf ihre vielen Fragen präsentieren. Dabei sollte die Aufgabe der Erwachsenen eher darin liegen, Kinder zum Experimentieren und selbst herausfinden von Gegebenheiten dieser Welt anzuregen.

 

…DIE AUSBILDUNG EINES KÖRPERSCHEMAS IM KOPF…

Das Kind speichert nicht nur ein Bild der Welt in seinem Gehirn ab, sondern auch ein differenziertes und gutes Bild seines eigenen Körpers. Im Gehirn wird quasi eine „Körperlandkarte“ angelegt, man nennt das in der Fachsprache das „Körperschema“. In jeder Situation muss ein Kind im Kopf sofort ein Abbild davon haben, in welcher Position der eigene Körper gerade ist. Alle Sinne melden jederzeit ihre Eindrücke über den Körper an das Gehirn weiter und das Gehirn setzt sich das Körperschema wie ein Puzzle zusammen. Nur über ein möglichst genaues Körperschema kann sich ein Kind gut koordiniert bewegen. Je besser die Landkarte ist, d.h. je genauer die Vorstellung vom eigenen Körper im Kopf ist, desto besser kann das Kind seinen eigenen Körper steuern und bewegen.

Manchmal kann man an Kinderzeichnungen erkennen, wie gut das Kind seinen eigenen Körper bereits wahrnimmt und im Gehirn abgespeichert hat. Das Körperschema entwickelt sich von ganz alleine, wenn sich ein Kind sehr viel bewegt. Dabei erhält es Rückmeldungen über seinen Körper aus allen Sinnesorganen und diese Rückmeldungen werden im Gehirn gespeichert. Es spürt allmählich immer besser seine Körpergrenzen, es merkt, wie groß und wie klein es sich machen kann, es lernt die Funktionsweisen der einzelnen Körperteile kennen und kann diese immer besser einsetzen.

Für die schulischen Fähigkeiten ist die Körper- Raum- Orientierung von besonderer Bedeutung.

Das Kind lernt zunächst am eigenen Körper die Raumrichtungen kennen. Wo ist an meinem Körper oben, wo ist unten, wo ist vorne und wo ist hinten?

Dies geschieht vor allem durch die Information aus seinem Gleichgewichtsorgan und dem Sehsinn, wenn es sich im ersten Lebensjahr allmählich immer besser alleine gegen die Schwerkraft aufrichtet, hinfällt, dreht, wenn es einen Purzelbaum macht, wenn es den Kopf nach unten nimmt und rückwärts durch die Beine schaut, vorwärts und rückwärts läuft.

Doch nicht nur Gleichgewichts- und Sehsinn geben dem Kind diese Informationen. Auch die Rückmeldungen aus den Muskeln, die gegen die Schwerkraft arbeiten und das Fühlen helfen dem Kind den eigenen Körper in jeder Position im Raum wahrzunehmen und zu spüren.

Diese Körperorientierung ist Grundlage dafür, dass ein Kind auch eine Orientierung im Raum(Straßenverkehr, Ballspielen..etc.) und an Gegenständen gewinnt und zuletzt die Orientierung auf ein Blatt Papier(Zeichen, Schreiben, Rechnen Lernen) übertragen kann.

 

…schon viel Info… und nu?

Der Inhalt soll nun aber niemanden verunsichern.

Psychomotorische Theorien gibt es noch mehr…

Aber Eins bleibt immer…

 

 

 

 

 

Und Wer noch nicht genug hat,… ein Auszug aus einer Turnstunde

INDIANERTURNSTUNDE                                                                                         29.01.2013

 

Kinder:            Lillit, Xenia, Shana, Fadi, Simge, Julian, Nils, Mathilde, Nick & Darius

 

1.Die Indianer versammeln sich:

Wir versammeln uns auf dem großen Teppich, im Flur vor dem Turnraum. Jedes Kind zieht sich ein Tuch als Indianerstirnband auf. Die Einstiegsgeschichte ist die, das wir alle Indianer eines Stammes sind, dessen Namen wir verloren(vergessen) haben. Deshalb wollen wir gemeinsam das Indianerland betreten und unseren Namen suchen.

 

Ziele: Gruppendynamik, Förderung der Kreativität

 

 

2.Eintritt ins Indianerland(Turnraum) und Versammlung um die große Regenbogenwolke(Fallschirm/Schwungtuch):

Die Indianer stellen sich um die große Regenbogenwolke, nehmen sie an ihren Enden fest an die Hand, damit Diese nicht wegfliegt. Ich als Medizinmann stimme ein Lied an, welches uns Indianer Mut und Glück auf unserer bevorstehenden Reise bringen soll.

REFRAIN: „Dumm, dumm, heya, heya

Dumm, dumm, ho!

Im Rhythmus vom Gesang bewegen wir die Wolke hoch und runter. Nach dem vierten „HO“   lassen wir die Wolke hochsteigen und versammeln uns unter ihr. Dann führe ich die Indianer aus der Wolke heraus zu einem Fluss.

 

Ziele:   Gruppendynamik, Kraftdosierung, Greifen und Festhalten, Rhythmik

 

3.Kanufahrt über den Fluss:

Das Ziel ist es, unbeschadet über den gefährlichen Fluss zu kommen. Es darf nicht hindurch geschwommen werden. Ein Kanu(Rollbrett) steht bereit. Ziel ist es, den großen Berg(Weichbodenmatte) zu erreichen. Danach wird das Kanu über das Wasser zu den Zurückgebliebenen gestoßen. Die Fahrt mit dem Kanu(Rollbrett) führt im Slalom an gefährlichen Felsen(Hüte) vorbei.

 

Ziele: Raumwahrnehmung, Raumorientierung, räumliches Denken, Umgang mit dem Rollbrett

 

4.Der große Berg(Weichbodenmatte aufgestellt an einer Sprossenwand, mit einem Oben befestigten Tau):

Der Indianer, welcher angekommen ist, klettert am Tau den Berg hinauf. Von Oben sieht er über das ganze Land und sucht neue Wege. Hat er sich umgesehen, steigt er wieder ab und lässt den nächsten Stammesgenossen dort rauf.

Ziel: Auge- Handkoordination, Greifen & Festhalten, Kraftdosierung, Einschätzen der eigenen Kraft, Körper- und Bewegungserfahrung

5.Der Steinige Weg(Mattenbahn mit Bausteinen):

Auf einem blauen Weg geht die Reise weiter. Dieser ist allerdings mit Steinen und Felsen verbaut. Außerhalb des Weges stürzt man in die Tiefe. Jetzt muss der Vordermann dem ihm Folgenden immer einen Stein reichen, und Dieser reicht den Stein den weiteren Hintermännern und legt diesen am großen Berg ab. Dies geht so lange, bis der blaue Weg frei ist. Seitlich des Weges darf kein Stein in den Abgrund geworfen werden, da man sonst möglicherweise unten jemanden verletzen könnte.

 

Ziel: Gruppendynamik, Förderung der Hand- Körpermotorik

6.Ankunft im Tal:

Ist der steinige Weg überstanden, machen alle Indianer eine Rast am Lagerfeuer. Jeder holt Feuerholz(Kegel) und baut eine Feuerstelle(Chifontücher fürs brennende Feuer).

Dann spricht der Medizinmann(ich) mit seinem Stamm über die überstandenen Abenteuer. Die Betonung bleibt hierbei beim gemeinsamen Bestehen der Abenteuer.

Deshalb fällt der Gedanke, dass der Stammesname, den wir hier auf unserer Reise gefunden haben; „Starke Freunde“ sein kann.

Ziel: Gruppendynamik, Selbstwirksamkeit

 

7.Feierlied:

Der Stamm feiert seinen Namen und das gemeinsam bestandene Abenteuer mit Instrumenten und einem Lied.

 

Ziel: Gruppendynamik, Selbstwirksamkeit, Rhythmik, Spaß

 

 

 

Demnächst …

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