Termine 2017

Juli

12.07.2017                                           Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

12.07.2017                                          Elternausschussitzung

August

15.08.2017                                          Schulanfänger singen bei der Einschulung

20.8.17                                                 Gemeindefest mit Beitrag der Villa Regenbogen

September

02.09.2017                                          Papatag

09.09.2017                                          Flohmarkt rund um´s Kind (Tullahalle)

13.09.2017                                          Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

Oktober

11.10.2017                                          Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

 

Qualitätsmanagment-Teil4

Wie angekündigt, möchte ich an dieser Stelle wieder einmal über den Fortschritt unseres Projektes zur Qualitätsentwicklung berichten.

Die Erzieherinnen und Erzieher haben in den letzen Monaten wieder  viel gearbeitet und sich mit dem Verlauf eines Eingewöhnungsprozesses für ein neues Kind das in der Villa Regenbogen aufgenommen wird  beschäftigt.

Aus insgesamt 26 pädagogischen Prozessen wie z.B. Jüngere und Ältere, Partizipation,  beziehungsvolle Pflege, Aufnahme, Eingewöhnung, Inklusion, Raumgestaltung usw. hat sich das Team für das Thema  Eingewöhnung entschieden, da eine guter Einstieg für das neue Kind ein Grundvoraussetzung für eine gelungene Kindergartenzeit bedeutet für den wir gemeinsam sorgen möchten.

Nachdem die Entscheidung gefallen war,  galt es erst einmal  eine grundsätzliche Einschätzung dieses pädagogischen Teilbereichs zu machen. Jede/r pädagogische MitarbeiterIn war hier mit ihrer/seiner Meinung gefragt und füllte einen ausführlichen Fragebogen aus, in welchem die Qualitätsstandarts festgelegt sind. Später führten wir die unterschiedlichen Sichtweisen auf einem großen Plakat zusammen (siehe rechts)

Wir stellten daraufhin gemeinsam fest, dass es schon einige sehr gut angelegte Verfahrensweisen in unserer Einrichtung gibt, die wir beibehalten würden. In der Gruppendiskussion, die wir daraufhin zu jedem einzelnen Punkt führten, ergaben sich dennoch Ziele die wir noch erreichen wollten. So sollte z.B. der  Gesprächsleitfaden für das Aufnahmegespräch  überarbeitet werden. Mit Hilfe dieses Dokumentes wird gewährleistet, dass alle Fragen im Elterngespräch angesprochen und entsprechend dokumentiert werden. So können Kollegen, die nicht beim Gespräch anwesend waren, schnell und selbständig erfassen was Diskussionsinhalt war.

Auch wurde festgelegt welchen Verlauf die Eingewöhnung eines Kindes nimmt, sodass für alle Familien und Gruppenerzieher die gleichen verbindlichen Regeln gelten. Die Eltern werden frühzeitig darüber informiert, dass sie sich genügend Zeit nehmen müssen und die einzelnen Schritte der Eingewöhnung verlaufen systematisch über 4 Wochen ab, sodass genügend Zeit bleibt um eine stabile und gute Beziehung zum Kind aufzubauen.  Alle bestehenden und neu erarbeiteten Punkte werden nun in einem Qualitätsstandard festgeschrieben und können z.B. von neuen Kollegen jederzeit nachgelesen werden.

Die Dokumente befinden sich in einem parallel dazu angelegten Qualitätshandbuch, welches zukünftig einmal alle Dokumente, Formulare und Verlaufsbeschreibungen enthalten wird, die für unser pädagogisches Handeln von Wichtigkeit sind.

Des Weiteren befinden wir uns in der Layout-phase für unser Leitbild. In einem der vorhergehenden Artikel berichtete ich über die Entwicklung unserer Leitsätze, die allen Interessierten zukünftig Auskunft darüber geben, was uns und unserer evangelischen Trägergemeinde wichtig ist.

 

 

Schulanfängerübernachtung in der Villa Regenbogen

Am 9. Juni trafen die Schulanfänger – die Adler – aller vier Gruppen gegen 17.45 Uhr gemeinsam mit ihren Eltern in der Villa Regenbogen ein. Alle Kinder waren schon ganz aufgeregt und richteten dann zusammen mit ihren Eltern ihren Schlafplatz. Das verlief reibungslos, obwohl jedes Kind genau wusste, wo und neben wem es liegen wollte. Manche schnappten sich gleich die dicke Turnmatte und teilten sich diese zu mehreren. Andere benutzten flachere Turnmappen oder die mitgebrachte Isomatte für Ihre Schlafstätte. Nachdem sich manche Eltern „schweren Herzens“ von ihren Kindern verabschiedet hatten und den Heimweg antraten, warteten unsere Kinder aufgeregt im Innenhof auf die Dinge, die da auf sie zukommen sollten.

Das Programm startete recht bald mit der Kinderdisco. Unser „Techniker und Toningenieur“ Manuel (an dieser Stelle „Vielen Dank!“) hatte bereits am Morgen eine Musikanlage mit großen Boxen aufgebaut. Musik war bereits auf CD gebrannt und die Kinder nahmen das Angebot zu tanzen sehr schnell wahr. Tolle Tanzeinlagen, zum Teil sehr akrobatisch, ließen die Erzieher staunen: „Was doch alles noch so in unseren Kindern steckt?!“.

Nach der Disco machten wir Gruppenspiele im Innenhof. Die Kinder feuerten ihre Mannschaft ganz schön laut an. Nach einem Staffellauf und einem Fahrzeugrennen um ein Hindernis, wurde auch schon das Abendessen vorbereitet. Die von Sinans Oma vorbereitete Bolognese Soße und die von Sinems Mama vorbeigebrachte Familienpizzen, schmeckten den Kindern sehr gut. Auch hier ein herzliches Dankeschön! Sie hatten auch einen riesigen Hunger von all der Aufregung.

Nach dem Abendessen wollten einige Kinder schon ins Bett gehen – verwunderlich!

Aus ihrer Gewohnheit gerissen, freuten sie sich dann aber doch auf einen Spaziergang mit der Taschenlampe zur Eisdiele von Luigi. Manch ein Passant wunderte sich über den „späten Spaziergang“ so „kleiner Kinder“. Tja, an diesem Tag war eben alles ein bisschen anders! Nach dem leckeren Eis bei Luigi, waren manche Kinder wirklich sehr müde. Wir Erzieherinnen wussten, dass unser Programm jetzt etwas entspannter und ruhiger werden musste. Die Kinder zogen ihre Schlafsachen an, putzen sich die Zähne und machten sich anschließend ihren Schlafplatz „gemütlich“. Letzter Programmpunkt war eine Gute-Nacht-Geschichte: Was gab es Passenderes als das Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“? Eine richtige Prinzessin merkt, wenn eine Erbse unter einer Vielzahl von Matratzen liegt, vielleicht auch ein Prinz? Viele unserer Kinder merkten auch, dass sie nicht zu Hause in ihrem bequemen Bett schliefen, und das fühlte sich eben komplett anders an. So endete unser schöner Abend.

Für uns Erzieherinnen war es eine kurze Nacht. Das letzte Kind schlief gegen 1.30 Uhr ein und das erste wachte bereits um 6.00 Uhr wieder auf.

Wir starteten den Tag gemeinsam mit einem tollen Frühstück. Auch dieses haben wir selbst vorbereitet, und es gab leckere Sachen! Anschließend räumten alle Kinder ihre Schlafplätze auf und wurden dann von ihren Eltern gegen 9.30 Uhr abgeholt. So endete die diesjährige Übernachtung in der Villa Regenbogen. Trotz Schlafdefizit war das auch für die Erzieherinnen wieder eine tolle Erfahrung. Wir hatten zusammen mit den Kindern Spaß und denken, dass es diesen auch ganz gut gefallen hat. Was haben sie wohl am nächsten Tag zu Hause erzählt?

Pflanzzeit in der Bärengruppe

Die „Bärenkinder“ fragten mich schon die ganze Zeit im Mai, wann wir denn endlich wieder Tomaten essen könnten. Ich, Lisa eine Erzieherin der Villa Regenbogen, musste sie immer wieder vertrösten, denn die Eisheiligen standen noch vor uns. Mmmmh, das sollte erst einmal geklärt werden mit den Eisheiligen. Dazu stöberte ich in Wikipedia, denn ich wusste auch nur, dass vom 11.-15. Mai die Nachttemperaturen in dieser Zeit so niedrig sind, dass eine Bepflanzung ziemlich kritisch wäre und Pflanzen erfrieren können. Ich brachte in Erfahrung, dass sich die Menschen früher an den immer wiederkehrenden Witterungsbedingungen orientierten. Damals gab es ja noch keine Wetterdienste. Und diese Tage im Mai bekamen Namen von Heiligen.

Aber zurück zu unserem Thema, das die Kinder beschäftigte.

Kurzfristig wurde eine Gesprächsrunde einberufen, um zu erfahren, was sich die Kinder wünschten. Zu bepflanzen war unser Beet vor der Gruppe und ein kleiner Abschnitt in unserem Hochbeet, das wir uns mit der  Dinogruppe teilen.

Die Bärenkinder wollten alles pflanzen von Kirschbäumen über Weintrauben, Pfirsiche, Tomaten, Erbsen……. Wir einigten uns auf Tomaten und Gurken – Snackgurken wohlgemerkt.

Unsere Kinder wussten noch vom letzten Jahr, wo wir die Pflänzchen gekauft hatten. So zog ich dann mit 5 Kindern los zu unserer Gärtnerei Wiersch. Dort bestellten wir 6 Tomatenpflänzchen und 3 Gurkenpflänzchen. Am nächsten Tag konnten wir sie abholen. Bevor wir sie jedoch setzen konnten, musste ja erst einmal frische Erde besorgt werden. Ist Erde schwer oder leicht? Können wir sie tragen? Nein, aber wir haben ja einen Bollerwagen, der musste mit dann also mit in den Nahkauf. Zwei große Säcke hatten darin Platz und das Ziehen des Wagens war ganz schön beschwerlich.

In der Kita wieder angekommen, zogen wir schnell die Gummistiefel an und begannen mit unserer Arbeit. Mit Spaten und Schaufeln wurde zunächst die Erde locker gemacht. Wie auch im Vorjahr gab es unter der Erde viel zu entdecken. Unsere Aktion wurde eher zur Nebensache, da die Würmer, die wir in der Erde fanden, viel interessanter waren. Sehr widerwillig trennten sich die Kinder dann letztendlich von den Würmern, ihr „lebendiges Spielzeug“ musste wieder in den Boden.

Puuh ist das Arbeit, das Umpflügen des Bodens. Jedes Kind bekam Schweißperlen auf der Stirn. Aber nachdem alle tatkräftig mitgeholfen hatten, war unser Abschnitt bereit um bepflanzt zu werden. Der Bollerwagen fuhr also mit zu Herrn Wiersch. Als er uns sah, holte er schnell unsere bestellten Gurken- und Tomatenpflänzchen. Vorsichtig durfte jedes Bärenkind ein Pflänzchen in den Wagen setzen.

Auf dem Rückweg überraschte uns ein kräftiger Regenschauer und wir mussten uns unter einem großen Ahornbaum vor der Schule unterstellen. Als der Regen nachließ, düsten wir in die Kita zurück.

Jetzt endlich war es soweit! Wir konnten einpflanzen! Ganz vorsichtig wurde jedes Loch mit frischer Erde befüllt, mit Wasser getränkt und die zarten Pflänzchen eingesetzt. Rundherum wurde noch einmal Erde geworfen, leicht angedrückt und mit der Gießkanne begossen. Fertig! Die Bären waren geschafft! So viel Arbeit und noch keine Gurke und noch keine Tomate zu sehen.

Was für Faktoren brauchen eigentlich die Pflanzen, damit sie wachsen können? Die nächste Gesprächsrunde wurde eingeläutet. Wasser, Licht und Wärme war das Ergebnis. OK!, für Licht und Wärme können wir nicht sorgen, aber für das Wasser sind wir zuständig. So wurde ein regelmäßiger Wasserdienst eingerichtet. Viele Kinder sind nun jeden Tag bemüht, die Erde feucht zu halten. Gerade jetzt, wenn jeden Tag die Sonne scheint.

Nach vier Wochen konnten wir schon die ersten Erfolge sehen. Kleine grüne Bällchen sind schon an den Tomatenpflanzen sichtbar. Aber die Gurkenpflanzen sorgten für die größte Überraschung. Sie sind übersät mit kleinen Gurken und 4 Gurken konnten wir sogar schon ernten und haben sie gemeinsam vor der Gruppe verspeist. Sehr lecker haben sie geschmeckt und so würzig! Klasse!

Jeden Tag schauen die Kinder nach, ob es nicht Zeit wäre, weitere Gurken zu ernten. Denn eins ist klar, so leckere gibt es bei unserem Nahkaufmarkt nicht!

Uns Erziehern ist es ganz wichtig, den Kindern bewusst zu machen, wie viele Schritte notwendig sind, damit Pflanzen Früchte tragen können. Es ist viel Arbeit, aber das Erfolgserlebnis bei den Kindern ist riesig und die selbstgezogenen „Früchte“ sind natürlich viel wertvoller.

Wer  Lust und Zeit hat darf gerne mal vorbeischauen, was noch so alles bei uns wächst!

Im Juni 2017

Tag der vielen Hände 2017

Die Kindertagesstätte Villa Regenbogen wurde 1995 erbaut und ist für ca. 90 Kinder das „Zweite Zuhause“. Zwischenzeitlich ist die natürliche Alterung des Gebäudes von außen auch sichtbar. Hierzu rief der Freundeskreis der Villa Regenbogen e.V. den „Tag der vielen Hände“ aus, um durch gezielte Modernisierungsarbeiten die Kindertagesstätte zu verschönern.

Zahlreiche Eltern konnte der Vorsitzende Simon Sium begrüßen und freute sich insbesondere auch über „ehemalige Eltern“, wie die Familie Mock und die Familie Weber aus Maximiliansau. Pünktlich um 10 Uhr wurde mit der Arbeit begonnen. Gestartet wurde mit der Vorbereitung des Eingangsbereiches, sowie der Wände im Innenhof. Dazu wurden die Türen und die Wände abgeklebt und anschließend gestrichen.

Erfreulich für alle Beteiligten war der spontane gemeinsame Besuch von den Vorsitzenden des Ortsbeirats Maximiliansau, Herr Jürgen Nelson (SPD) und Herr Egon Förster (CDU), welche sich ein persönliches Bild von der Einrichtung machen konnten und für zusätzliche Motivation sorgten.

Am Ende des Tages wurde der Eingangsbereich (inklusive der Holztüren) und im Innenhof die Wände neue gestrichen. Zusätzlich wurden diverse handwerkliche Kleinarbeiten durchgeführt.

Die Aktion war nur durch das hohe Engagement aller beteiligten Eltern und Kindergartenmitarbeiter möglich, die sich handwerklich und beratend eingebracht haben. Weiterhin hat die Firma Wöschler die Farben zur Verfügung gestellt und Konditorei Schuppler für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Dank gilt auch an die Stadt Wörth für die unkomplizierte Beratung.

Der Bundesweite Vorlesetag

Noch nie waren wir und unsere Kinder einer solchen Flut von Bildern ausgesetzt. Über das tägliche Fernsehen, Filme oder durch Computerspiele – die Verlockungen, die den Kindern ihre eigenen Bilder rauben, waren noch nie so groß wie heute. Es ist daher aussichtslos, diese Medienflut gegen das Buch auszuspielen. Wir können aber daran arbeiten, das Buch zu einem selbstverständlichen und angenehmen Teil der Kindheit werden zu lassen. Dazu braucht es nur ein wenig Zeit, Ruhe und Wissen.

Der bundesweite Vorlesetag setzt hierzu ein Zeichen:  Er gilt als das größte Vorlesefest Deutschlands und stellt Jahr für Jahr neue Teilnehmerrekorde auf: Der Bundesweite Vorlesetag, eine Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung. Er fand am 18. November 2016 bereits zum dreizehnten Mal statt. Jedes Jahr am dritten Freitag im November begeistert der Aktionstag mittlerweile über 110.000 Vorleserinnen und Vorleser. Gemeinsam lesen sie über zwei Millionen kleinen und großen Zuhörern vor. Jeder kann dabei sein und an diesem Tag Geschichten zum Geschenk machen.

Auch die Villa Regenbogen möchte in diesem Sinne an diesem Tag ihren Kindern „Geschichten zum Geschenk“ machen.

Jedes Kind bekam einen Lesepass, mit dem es die verschiedenen Stationen besuchen und sich an jeder Station einen Stempel für das Zuhören verdienen konnte.

In diesem Jahr hatten die Erzieherinnen drei verschiedene Aktionen geplant.

  1. Im Besprechungszimmer gab es das Bilderbuchkino mit Conny Drössler. Beim Bilderbuchkino wird das Bilderbuch vorgelesen und begleitend dazu Dias auf einer Leinwand gezeigt. Das Vorlesen (auditive Wahrnehmung) wird durch die Bilder (visuelle Wahrnehmung) unterstützt. Diesmal konnte das Bilderbuchkino, dank Frau Altunbas und Agnieska Blaszak aus der Schmetterlingsgruppe in deutscher, italienischer und polnischer Sprache vorgetragen werden. Das Bilderbuch thematisierte die Bemühungen des kleinen „Irgendwie anders“ der sich lange Zeit vergeblich bemühte dazuzugehören. Erst als er erkannte, dass es nichts schlimmes ist anders zu sein, sondern man sich eher bereichern kann, hatte er plötzlich einen kleinen Freund. Und die beiden wussten zum Schluss des Buches nun genau, was zu tun ist wenn einer kommt der anders ist!
  2. In der Turnhalle boten Gaby Schwarz-Schlechte und Sonja Dietz das Tischtheater (Kamishibai) mit der Geschichte „Als die Raben noch bunt waren“ an. Die Geschichte wurde erzählt und mit Bildern des Tischtheaters unterlegt. Sie handelte von bunten Raben, die sehr unterschiedlich aussahen. Sie unterschieden sich sowohl in Farbe, wie auch in Musterung und konnten ihre Verschiedenheit nicht akzeptieren. Deshalb stritten sie unentwegt. Erst ein Regenschauer, der einen Farbwechsel des Gefieders zur Folge hatte und herbeiführte, dass alle Raben schwarz und gleich aussahen, rief eine Änderung im Verhalten und Bewusstsein hervor.
  3. Vor der Küche im unteren Bereich der Villa baute Susanne Stiefel eine Kulisse mit Fröbelbällchen auf. Sie erzählte „Die Geschichte vom kleinen Nerino“. Die Erzählung wurde mit einfachen Stoffbällchen (Fröbelbällchen)  bildlich dargestellt. Thematisiert wurde hier wiederum das Thema „Anders sein“

Unser Vorlesetag war ein gelungener Event im November, der den Kindern der Villa Spaß gemacht hat. Auch für die Sprachförderkräfte der Villa Regenbogen war dies wieder eine tolle gemeinsame  Erfahrung.  Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von Sonja Dietz, Gaby Schwarz-Schlechte und Susanne Stiefel für die Kita-Zeitschrift Wirbelwind Nr. 59, erschienen im Dezember 2016.

Qualitätsmanagement Teil 3

 

Wie versprochen hier wieder einige Einblick in unser großes Projekt Kita+qm mit welchem wir uns in 2016/17 beschäftigen. Im Frühjahr diesen Jahres hatte das Team der Villa Regenbogen dafür entschieden sich mit dem Qualitätsstandart Beschwerdemanagment auseinanderzusetzen.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. In mehreren Teamsitzungen und Teamtagen haben wir uns intensiv damit beschäftigt welche Lösungen und Systeme wir zur Zeit haben um Beschwerden von Eltern oder Kooperationspartnern handhaben , welche Haltung wir haben und was wir verändern bzw. verbessern möchten. Um dafür Sorge zu tragen, dass unser Kindergartenträger, aber auch die Elternschaft der Villa Regenbogen zu diesen Veränderungen Meinungen, Wünsche oder auch Erfahrungen einbringen können wurde ein Qualitätszirkel gegründet, der in der Zwischenzeit schon drei Mal stattgefunden hat.

Wir danken auf diesem Wege unseren Kindergarteneltern Herrn Fricke, Herrn Walter, Frau Sium, Frau Jewell, den Presbytern Herrn Voigt und Frau Geißer, sowie Frau Guttzeit unserer Trägervertreterin, die uns im Qualitätszirkel unterstützt und beraten haben.

Es ist gelungen unter den Vorgaben des Qualitätssystems mit seinen Qualitätskriterien ein gutes Verfahren zu entwickeln, welches wir schon bald zum Einsatz bringen werden. So haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die Mitglieder des Elternausschusses in Zukunft einen klaren Leitfaden um Beschwerden und Anregungen von außen professionell und lösungsorientiert zu bearbeiten und rückzumelden.

Mitte Januar wird voraussichtlich alles abgeschlossen, sodass es dem Presbyterium zur Genehmigung vorgelegt werden kann.

Parallel dazu haben wir in vielen kleinen Schritten Leitsätze für unsere Arbeit festgelegt. Sie beschreiben unsere Haltung gegenüber den Kindern, den Eltern, unserem Tröger und anderen Kooperationspartnern – und sie legen offen, was uns dabei wichtig ist. Für diese Leitsätze benötigen wir nun noch ein schönes Layout, welches zur Zeit in der Entwicklung ist. Wir hoffen das gesamte Leitbild zu Beginn des neuen Jahres präsentieren zu dürfen.

Wenn Sie mehr wissen möchten, fragen Sie bitte gerne nach, die ErzieherInnen freuen sich über Ihr Interesse. Demnächst mehr dazu in dieser Zeitschrift.

Conny Drössler, Leiterin

Gewalt-Präventionskurs für die Schulanfänger

Das letzte Jahr im Kindergarten ist voll mit verschiedenen Kursen und Aktivitäten. Eins davon ist ein Gewalt-Präventionskurs von Wir Stärken Dich e.V.

Die Kinder lernten während der Kurse, eigene, unterschiedliche Gefühle zu erkennen und zu beachten. Was erzeugt gute Gefühle? Was sorgt für schlechte oder komische Gefühle? Wenn man ein  solches Gefühl hat, dann darf man auch zu Erwachsenen ‚Nein‘ sagen.

Im Rollenspiel haben die Kinder  geübt, wie man deutlich und klar ‚Nein‘ sagt, zum Beispiel, wenn ein Fremder sie umarmen oder ihnen ein Kuss geben will. Auch das Abholen durch Unbekannte gehört dazu.

„Nein! Ich gehe nicht mit!“ und dabei in den Augen schauen, damit der andere merkt, dass es ernst gemeint ist. Hände nach vorne strecken, stampfen um die Aufmerksamkeit von Umstehenden zu erregen und damit Hilfe bei z.B. LehrerInnen oder Anderen zu holen.

Die Kinder haben auch kleine Techniken gelernt, um sich selbst gegen eine Umarmung von Fremden zu wehren. Diese Techniken haben sie dann fleißig geübt – jedes Mal: Ellbogenschlag und Stoß. Danach versicherten sie mit dem  Indianer Ehrenwort, dass sie diese Techniken nur im Notfall benutzen wollen, und ganz besonders nicht bei den Kleineren!

Auch haben sie jede Woche eine Hausaufgabe bekommen. Dafür mussten auch die Eltern aktiv mitmachen. Als erste Aufgabe wurde eine Liste von Mitgehpersonen überlegt und auswendig gelernt. Nur die Leute, die auf dieser Liste stehen, dürfen die Kinder abholen.

Dann wurde wieder im Rollenspiel geübt, was sie machen müssen, wenn ein Fremder vor der Schule wartet und z.B. etwas Süsses anbietet.

Oder auch falls auf sie gewartet wird und sie mit, „Hey, es ist was Schlimmes mit deinen Eltern passiert. Ich soll dich ins Krankenhaus bringen.“ anspricht.

Wenn diese Person keine Mitgehperson ist, dann dürfen sie auch nicht mit – egal was er/sie sagt.

Und wenn ein Fremder im Auto anhält, nach dem Weg fragt oder ähnliches, müssen sie von Anfang an Abstand halten und keinen Schritt näher rangehen. Wenn sie ein schlechtes Gefühl bekommen, dann ist es besser in Gegenrichtung wegzulaufen.

Die meisten Kinder fanden die Rollenspiele lustig, für manche war es auch schwer zu verarbeiten, da waren dann wieder die Eltern gefragt, mit ihnen zu sprechen und den Kurs aufzuarbeiten.

Natürlich hoffen wir Erwachsenen sehr, dass Kinder nie in eine solche beklemmende Situation kommen werden. Sollte es aber doch passieren, werden sie sich hoffentlich erinnern und  anwenden können, was sie in diesem Kurs gelernt haben!

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von „Villa Regenbogen Reporterin“  Elvy Reimann für die Kita-Zeitschrift Wirbelwind Nr. 58.

Die Papas kommen in den Kindergarten!

Am 04. Juni 2016 war es wieder einmal soweit: „Papatag“ im Kindergarten. Der diesjährige Nachmittag stand unter dem Motto: „Die Kugel ist rund“

Dieses Motto begleitete uns vom Anfang bis zum Schluss.

Durch einen großen Reifen hindurch gelang man zuerst einmal in den Flurbereich unseres Kindergartens. Dort wurde jede Familie begrüßt und erhielt eine Laufkarte in Form eines Fußballes. Wer eine Station durchlaufen hatte, bekam einen Stempel auf der Laufkarte. Ziel war es, am Ende alle Stempel zu besitzen. Denn nur eine komplett abgestempelte Laufkarte konnte an der Tombola, die am Ende des Nachmittags stattfand, teilnehmen.

Außerdem lagen in Anlehnung an die derzeitige Fußball-Europameisterschaft diverse Schminkstifte in verschiedenen Länderfarben bereit. Jeder der Lust hatte, konnte sich schminken.

Nach einer kurzen Begrüßung im Innenhof öffneten die Spielstationen und es ging los.

Bei Lisa, die eine Station vor dem Fahrzeughäuschen betreute, konnte man sich im Zielspritzen üben. Minigolfbälle, die auf Wasserflaschen gesetzt wurden, sollten mit Hilfe von Wasserspritzpistolen herunter geschossen werden. Das war gar nicht so einfach, den kleinen Ball zu treffen. Und nicht nur die Bälle wurden an diesem Tag nass, sondern das eine oder andere Kind oder gar der Papa.

Im Innenhof bei Manuel wurde Straßenhockey gespielt. Herr Fricke stellte uns diesem Zweck zwei kleine Tore zur Verfügung. Nochmals recht herzlichen Dank dafür!

Vor der Schmetterlingsgruppe hatte Martin einen „Eierlauf-Parcours“ aufgebaut. Papa und Kind bildeten ein Team und konnten nur zusammen den Parcours bestreiten. Einer bereitete den Weg vor, der andere balancierte vorsichtig einen kleinen Ball, der auf einem Löffel lag – tolle Teamarbeit!

Gaby hatte sich ein Angelspiel ausgedacht, und zwar sollte man Holzringe, die im Wasser schwammen, mit einer Angel heraus- fischen. Wer wollte konnte die Bälle, die ebenfalls im Wasser waren, mit einer Kelle herausschöpfen. Für das Angeln brauchte man eine ruhige Hand und viel Geduld.

Im Sandschiff gab es die Möglichkeit, Boule zu spielen und auf der großen Wiese sollte der Ball in verschiedene runde Öffnungen geschossen werden. Hierzu stellten wir eine große Torwand auf. Jeder Schuss ein Treffer? Nein so leicht war das nicht, aber es machte richtig Spaß. Und wer mit dem Fuß nicht so geschickt war, nahm den Ball in die Hand und versuchte es mit Werfen.

Für das leibliche Wohl war auch gesorgt. Agnes verkaufte vor der Dinogruppe Getränke und Fußball-Burger. Nach so großer sportlicher Betätigung war so eine Stärkung genau das Richtige.

Zum Glück hielt das Wetter und es regnete ausnahmsweise mal nicht. So konnten alle Stationen draußen aufgebaut werden und die Kinder hatten auch genug Platz zum Rennen.

Kurz vor dem Ende des Papatages gab es noch ein besonderes Highlight – die Tombola.

Wir versammelten uns alle wieder im Innenhof. Manuel sorgte mit Fußballmusik für Stimmung und Lisa erklärte dort unseren letzten Programmpunkt.

Gleich darauf sammelten wir alle mit Namen versehenen Laufkarten ein und gingen zur Verlosung über. Drei Kinder spielten die „Glücksfee“. Zu gewinnen gab es einen Fußball, ein Federballspiel und ein Boulespiel. Das Boulespiel gewann Lili aus der Schmetterlingsgruppe, das Federspiel erhielten Maria und Giovanna aus der Dino- bzw. Löwengruppe und den Fußball überreichten wir Nicolai aus der Bärengruppe.

Aber bevor die Gewinner die Preise ausgehändigt bekamen, sollten sie gemeinsam noch eine Aufgabe lösen. Sie sollten den EM-Kader für Deutschland zusammenstellen. Wer spielt in der Abwehr, wer im Sturm, wer im Mittelfeld und wer steht im Tor? Kennen alle den Trainer der National-Elf? Mit Hilfe von Fußball-Sammelkarten wurde nach und nach die deutsche Mannschaft auf dem Flipchart sichtbar.

Gegen 17.00 Uhr ging unser diesjähriger Papatag dann zu Ende. Uns Erziehern hat es sehr viel Spaß gemacht und wir hatten den Eindruck, dass alle zufrieden nach Hause gegangen sind.

Was wohl nächstes Jahr passiert? Papa- oder Mamatag?

 

Dieser Beitrag wurde verfasst von Simone für die Kita-Zeitschrift Wirbelwind Nr. 58.

Ferienplan 2017

27.-28.02. Fasching
am 24.02. Mittagsessen für alle Kinder; die Kita ist ab 14 Uhr geschlossen
27.03. Klausurtag
13.04. Gründonnerstag
ab 12 Uhr geschlossen
26.05. Brückentag
29.05. Klausurtagung
ab 12 Uhr geschlossen
16.06. Brückentag
23.06. Betriebsausflug
24.07- einschl. 14.08. Sommerferien
am 21.07 ab 12 Uhr; Bedarfsgruppe mit Voranmeldung — wegen Vorbereitungsarbeiten für Grundreinigung)
15.09. Fortbildung des Kindergartenteams
25.09. Klausurtagung
ab 12 Uhr geschlossen
02.10. Brückentag
30.10. Brückentag
27.12.-29.12. Weihnachtsferien
am 22.12 ab 12 Uhr geschlossen