Ferienplan 2019

21.12.18 (ab 12:00)  – 02.01.19           Weihnachtsferien 2018

04.02                                               Klausurtag 

04.- 05.03.                                     Fasching

18.04                                               Gründonnerstag (ab 12Uhr geschlossen)

 06.05.                                            Betriebsausflug

wird noch bekanntgeben     Interne, zweitägige Fortbildung

31.05.                                            Brückentag

 21.06.                                           Brückentag

 22.07.- einschl. 12.08.         Sommerferien (inkl. Planungstag)

04.10                                             Brückentag

20.12.(ab 12:00) -03.01.2020              Weihnachtsferien

                              

Kreativität und Einsatzbereitschaft bereichern die Tage in der Villa Regenbogen

Wie in jedem Jahr um die Zeit, dreht sich mal wieder alles um das Laternenfest. Es wird gebastelt und gewerkelt, damit viele schöne, leuchtende Laternen am Martinsabend (bzw. einen Tag später in diesem Jahr) die Dunkelheit erhellen können. Selbst für die Kleinen haben wir eine tolle Möglichkeit gefunden mit farbigen Tinten zu experimentieren und dabei kleine bunte Kunstwerke entstehen zu lassen. Die Kinder aus der Dinogruppe waren außerdem schon einige Zeit zuvor künstlerisch tätig und haben ein großes Wandbild (2x1m) mit Akryl Farben gestaltet, welches zur zeit in unserem Flur ausgestellt ist und auf einen Abnehmer unter den Eltern wartet. Diese können es ganz geheimnisvoll mit den bereitliegenden Zettelchen, die inder großen Box eingeworfen werden, ersteigern. Wir sind gespannt darauf, was den Eltern die kindliche Kunst wert ist, und wer am Ende den Platz in seinem Wohnzimmer fei machen wird, um das Kunstwerk aufzuhängen. Die Erzieherinnen dieser Gruppe freuen sich auf jeden Fall schon heute auf den Erlös, von welchem sie dann wieder ganz besonderes Material zur Kreativitätsförderung für die Kinder besorgen können.

Aber nicht nur im künstlerischenBereich sind die Kinder der Villa Regenbogen tätig. Sie setzen sich auch für Ihre persönlichen Anliegen selbst ein und haben in den letzten Wochen den Bürgermeister Dr. Nitzsche besucht. Bewaffnet mit einem, von allen Schulanfängern unterschriebenen Brief und einem selbstgedrehten Videofilm haben sie ihm ihren großen Wunsch vorgetragen, doch endlich dafür zu sorgen, dass sie wieder rutschen können. Einige der Kinder konnten dies seit ihrem Eintritt in die Kita noch nie tun, da die Rutsche schon sooo lange gesperrt ist.  Der Bürgermeister versprach sich zu erkundigen, woran das liegt und hat den Kindern dann in einem Brief geantwortet und versichert, sich bald darum kümmern zu wollen. Nun bleibt abzuwarten ob die jetzigen Schulanfänger das vergnügliche Erlebnis auf der großen Rutschbahn noch genießen dürfen, bevor sie dann im Sommer 2019 in die Schule kommen.

Wirbelwind ade!

Erinnerungen

Insgesamt 62 Wirbelwind-Zeitschriften der Kita Villa Regenbogen sind in den inzwischen 17 Jahren redaktioneller Arbeit zusammengekommen. Begleitet von Conny Drössler, der Kitaleitung, haben insgesamt 46 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Elternschaft der Villa Regenbogen großartige, ehrenamtliche Arbeit geleistet  und viel Zeiteinsatz und Engagement im Redaktionsteam eingebracht um regelmäßig in  einer Zeitschrift viel Wissenswertes und Interessantes für die Kita zu veröffentlichen. Erzieher und Erzieherinnen haben die Vorkommnisse in der Kita zu Papier gebracht und beflissene „Schreiberlinge“ haben dazu in Kommentaren, Berichten und Beobachtungen ihre Sicht von außen eingebracht. Alles in allen ein gelungenes Projekt, dass all unseren Lesern immer wieder Einblicke in die Arbeit der Kindertageseinrichtung ermöglichte.

Nun ist es zu Ende, leider!  ?

Aus personellen und zeitlichen Gründen wird die Redaktionsarbeit Wirbelwind mit einer letzten Ausgabe zum Ende des Kindergartenjahres 201//18  eingestellt. Die heutigen Herausforderungen der Kindertagesstättenarbeit lassen die zeitlichen Kapazitäten immer mehr schrumpfen und auch unser „Nachwuchs an Müttern oder Vätern, die sich tagsüber Zeit nehmen können wird immer geringer.  

Insofern leider mit einem weinenden und einem lachenden Auge – schade, dass diese Art der Zusammenarbeit mit Eltern nun wegfällt. Es hat uns viel Spaß gemacht, aber es ist wichtig auch mal mal wieder „Luft zum Durchschnaufen“ zu bekommen, denn zum Ende hin war diese Aufgabe  für alle, die gesammelt, geschrieben, gesetzt, gedruckt und ausgeteilt haben hoher Zeitdruck und eine große Herausforderung, die es immer wieder zu bewältigen galt.

 Wir sagen  allen, die sich im Redaktionsteam für den „Wirbelwind“ engagiert hatten  für ihre Zeit, ihre Ideen, ihren Einsatz ein herzliches Dankeschön. Auch den Erziehern und Erzieherinnen ein herzliches Dankeschön für die ausdrucksvollen, bereichernden Texte, die die Zeitschrift mit Leben füllten oder die Kinderseiten, die auch Kindern einen Zugang ermöglichten. Super, dass sie alle sich eingebracht haben, denn nur so konnte ein reicher Schatz an Erinnerungen entstehen, die wir hoffen eines Tages in einem großen, historischen Kindergartenbuch zusammenfassen zu können. 

Die Schulanfänger – Übernachtung!

Am 15. Juni 2018 war es endlich soweit und sieben Mädchen und sieben Jungen hatten den ganzen Kindergarten für sich alleine.

Um 18.00 Uhr ging es los und die aufgeregten Schulanfänger kamen schwer bepackt mit ihren Eltern in der Kita an. Anja, Jenny und Simone begrüßten nach und nach die ankommenden Kinder und begleiteten sie in die Turnhalle, wo wir unser Matratzenlager aufbauen wollten.

Erst einmal alles abstellen und dann das Nachtlager einrichten. „Wo soll ich denn schlafen und wer soll neben mir liegen?“ Schnell waren alle Dinge abgeklärt und jeder war mit seinem Platz zufrieden.

Nachdem sich alle Schulanfänger von ihren Eltern verabschiedet hatten, gab es eine Begrüßung von uns Erziehern und unser Grillmeister wurde vorgestellt. Netterweise hatte sich Jenny`s Freund dazu bereiterklärt an diesem Abend für uns alle den Grill anzufeuern und die Würstchen zu grillen. Aber bevor wir essen konnten, mussten wir noch Tische und Bänke stellen und natürlich noch das Geschirr holen. Gesagt getan. Alle halfen mit  und somit war dies auch gleich erledigt. 

Jetzt konnten wir es uns schmecken lassen. Es gab leckere Hotdogs, Röstzwiebeln, Nudelsalat, Gurkensalat, Tomaten, Karotten, Ketchup, Majo…… Es fehlte an nichts. Sogar Fanta gab es zu trinken. Das Wetter spielte auch mit und wir konnten ganz gemütlich draußen essen. Es schmeckte allen so gut, dass Anja sogar nochmal zu unserem Einkaufsladen um die Ecke  ging und weitere Brötchen einkaufte.

Als alle gestärkt waren, schwärmten die Adlerkinder ( so heißen unsere Schulanfänger)  aus und spielten Fangen, kletterten an der Seillandschaft, turnten oder rasten einfach so durch den Garten von der Dinogruppe bis zur Schmettigruppe. Der gesamte Garten gehörte an diesem Abend ganz alleine unseren Großen. Wie toll!

Jenny stellte dann, ganz nach dem Wunsch der Kinder noch ihre Musikbox auf und die Tanzparty war eröffnet. Alles schwangen ihre Hüften und probierten die unterschiedlichsten Tanzstile aus. Es waren ein paar Breakdancer, Gitarrenspieler und auch Turner dabei. War das ein Spaß!  Nach einen paar Tanzrunden spielten wir natürlich auch noch Stopptanz. Der durfte auf keinen Fall fehlen –  dies war zum Teil ganz schön anstrengend, aber megalustig.

Nachdem alles wieder aufgeräumt war, machten wir uns auf den Weg. Aber wohin sollte uns der abendliche Spaziergang führen? Der Weg war weit und bereits an der ersten Straßenüberquerung erinnerten wir uns an das, was uns der Verkehrspolizist mit auf den Weg gegeben hatte. „1 kommt nix- 2 kommt nix- 3 kommt nix- 4 kommt nix “ und dann konnte man die Straße überqueren. Während dem Straße überqueren nach rechts und links schauen nicht vergessen!! Alle Schulanfänger haben sich daran erinnert und es super gemacht. 

Irgendwann hatten wir unser Ziel erreicht: Die Eisdiele von Luigi. Jedes Kind bekam eine Kugel Eis in der Waffel oder im Becher. Sie haben die unterschiedlichsten Sorten ausgesucht: Schlumpf, Schoko, Zitrone und vieles mehr.

Als alle den leckeren Nachtisch verdrückt hatten, traten wir unseren Heimweg an. Bevor wir in der Kita ankamen legten wir noch ein paar Sprints ein-  und langsam sah man unseren Schützlingen an,  dass die Augen schwerer wurden. Die ersten Fragen kamen: „Ziehen wir dann im Kindergarten gleich den Schlafi an?“, „Gehen wir dann gleich ins Bett?“

Kaum angekommen sind dann alle auf direktem Weg in die Turnhalle gestürzt. Wir hatten   zwar noch ein paar Knabbereien gerichtet, die interessierten die Kinder  jedoch nicht. Viel spannender war es, im Waschraum die Zähne zu putzen und in das gemachte Bett zu hüpfen.

Als Jenny die Geschichte vom „Siebenschläfer der seine Kuscheldecke nicht teilen wollte“, vorlas, wurde es in der Turnhalle ganz ruhig. Die Augen wurden langsam schwer und man konnte leises Gähnen aus den Reihen hören. Und weil die Geschichte so toll war, wurde auf Wunsch der Kinder noch die Geschichte von „Rosa und dem Seeungeheuer“ vorgelesen.

Währenddessen flogen einige Adlerkinder schon ins Träumeland. Es dauerte nicht lange und schon waren auch die restlichen Kinder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen um 6:30 startete der Tag. Einer nach dem anderen öffnete die Augen und realisierte, dass er mutig genug gewesen war um im Kindergarten zu übernachten. Anziehen und Zähne putzen stand nun auf dem Programm- alles ging schnell und problemlos. Mit einem leckeren, gemeinsamen Frühstück beendeten wir die Schulanfängerübernachtung.

Pünktlich um 9:00 Uhr wurden alle Schulanfänger von ihren Eltern abgeholt und die Erzieher fielen dann  zuhause direkt in ihr Bett … gäähn

 

Familienfest an der Grillhütte Neuburg

Das diesjährige Familiensommerfest stand ganz unter dem Motto „Füreinander Zeit haben und gemütlich zusammen feiern.“

Bereits während des Aufbaus zum Fest trafen die ersten Familien ein. Manche reisten sogar mit der Bahn an, weil der Partner arbeiten musste und das Auto brauchte. Aber auch die Radler waren vertreten und ziemlich rasch wurde es dann auch lebendig auf der Wiese. Nachdem die Kinder das weitläufige Gelände erkundet hatten, versammelten wir uns zur offiziellen Begrüßung im Kreis. Dabei sangen wir unser Sommerfestlied zur Melodie „Lieblingsmensch“, welches von Adelina und Martin auf der Gitarre begleitet wurde.

Danach gab es kein Halten mehr: Scharenweise strömten die Kinder zu Gaby an die Ausleihstation, um sich Spielsachen abzuholen. Die Spielgeräte bekamen die Kinder nur gegen ein persönliches Pfand ausgehändigt. So dauerte es nicht lange, bis sich bei Gaby EC-Karten, Smartphones, Kuscheltiere, Haarspangen, und gar Schnuller sammelten. Dazu ein großes Lob an alle Kindergartenkinder: Die Spielsachen kamen am Ende fast komplett wieder zurück!

Aber auch an der Grillstation ging es nun sprichwörtlich „heiß her“. Da bruzzelten jede Menge leckere Sachen und auch das reichhaltige Salatbuffet, welches von den Familien bestückt wurde, gab uns eine gute Grundlage für diesen schönen Tag. Das Wetter spielte ebenfalls super mit und alle nutzten die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten und sich besser kennen zu lernen. Die lockere und entspannte Picknick-Atmosphäre tat ihr übriges und mit dem Schwund am Buffet wurden zugleich auch die Gesichter immer zufriedener.

Es war schön zu sehen, wie ungezwungen Kinder miteinander spielten und das Gelände für sich vereinnahmten. Doch nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß am Spielen, auch einige Papas „verkrümelten“ sich längere Zeit in einer großen Ecke der Wiese und spielten Fußball, die kleinen Fans immer zwischen den Füßen.

Den Erziehern, die normalerweise immer alle Hände voll zu tun haben hat diese Art zu feiern auch mal gutgetan und der übliche Stresspegel bei solchen Gelegenheiten blieb weit unten. Nur die versprochene „saubere Hütte“ bei Übernahme morgens um 9Uhr brachte die Gelassenheit etwas aus dem Gleichgewicht, denn hier wurden plötzlich viel fleißige, flinke Hände gebraucht um unseren Familien ein ansprechendes Ambiente zu zaubern.

Uns hat es trotzdem sehr gut gefallen und wir freuen uns schon auf das nächste Fest mit unseren Kindergartenfamilien! Großen Dank an dieser Stelle auch nochmal für die zahlreichen Buffet-Spenden und die starke Hilfe beim Abbau!!       

Offene Sprechstunde für Eltern

Für alle Fragen rund um die Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes

bietet die Erziehungs-, Ehe-, Lebensberatung des Caritaszentrums Germersheim

einmal im Monat, mittwochs von 15:00 bis 16:30Uhr,

eine offene Sprechstunde für Eltern

in den Räumen der Kita Villa Regenbogen in Maximiliansau an.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Beratung unterliegt der gesetzlichen

Schweigepflicht.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort:  Elke Geiger, Dipl. Sozialpädagogin

 

Termine 2018

Mittwoch,       17. Januar

Mittwoch,       21. Februar

Mittwoch,       14. März

Mittwoch,       11. April

Mittwoch,       16. Mai

Mittwoch,       13. Juni

Mittwoch,       22. August

Mittwoch,       19. September

Mittwoch,       17. Oktober

Mittwoch,       14. November

Mittwoch,       12. Dezember

Ferienplan 2018

22.12 (12Uhr) – 2.1.18         Weihnachten 17/18

22./23.1                          Interne, zweitägige Teamfortbildung

12.-13.02.                        Fasching

08.03                              Fobi incl. Zertifikat ( ab 12Uhr geschlossen)

29.03                              Gründonnerstag ( ab 12Uhr geschlossen)

18.04                              Betriebsausflug

30.04                              Brückentag

11.05                              Brückentag

01.06                              Brückentag

16.07 – 06.08              Sommerferien/Planungstag

02 .11.                            Brückentag

21.12.-02.1.19            Weihnachtsferien  (21.12 ab 12 Uhr geschlossen)                        

Wird rechtzeitig bekanntgegeben:        Klausurtagung ( ab 12Uhr geschlossen)

Große Bühne 2017

Frau Holle schüttelte ihre Betten aus und draußen vor dem Fenster fiel der Schnee in dicken Flocken vom Himmel, was  vor allem die kleinen Zuschauer zum Staunen brachte.  Welch ein Zufall, dass das Team der Kindertageseinrichtung Villa Regenbogen sich in diesem Jahr am 1.Adventssonntag genau dieses Märchen  zur Vorlage genommen hatte, um ein Theaterstück für Kindergartenkinder zu inszenieren.

Der Programmpunkt im Rahmen des Adventsnachmittages der evangelischen Kirchengemeinde  Maximiliansau war  auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Zwei  ausverkaufte Vorstellungen spornten die Schauspieler an ihr Bestes zu geben. Vor allem in der zweiten Vorstellung waren die Kinder kaum zu bremsen. Sie waren engagiert von der ersten Minute bis zum Ende dabei und verfolgten mit Eifer die Geschehnisse auf der  Theaterbühne.

 Lisa Pallmer in der Rolle von Frau Holle, erzählte den Kindern davon, dass sie in früheren Zeiten vieles selbst gemacht hatte, nun aber bedingt durch ihr hohes Alter doch etwas langsam geworden war. Sie hatte sofort die Sympathie ihres Publikums und hätte, wenn sie es nur gewollt hätte, gleich viele kleine Helfer gehabt,  die ihr gerne unter die Arme greifen wollten. Ihre Wohnung sei für so Viele dann doch zu klein, so meinte die gute alte Dame, und verteidigte so ihr Reich. Dieses  war oben auf der Galerie des Gruppenraumes  in der Kindertageseinrichtung, in welchem sich das ganze Schaupiel abspielte.  

Durch gezielte Ausleuchtungseffekte wurden abwechselnd  Wohnraum der beiden Schwestern Marie und Louise und ihrer Mutter, die Kammer mit dem Spinnrad , der Brunnen und auch die oberen Gefilde von Frau Holle ausgeleuchtet und in Szene gesetzt. Geheimnisvoll hinter einem dünnen Tuch verbarg sich außerdem die bunte Blumenwiese auf der Marie nach ihrem Sprung in den Brunnen landete.  Es hob und senkte sich wie von Zauberhand und gab die Sicht bei Bedarf frei. Der Backofen, gespielt von Natascha Neeff,  dessen Brote schon längst fertiggebacken waren, war,  nachdem Marie ihm geholfen hatte sich ihrer zu entledigen, sehr dankbar und verlies erleichtert die Theaterwiese. Er musste sich  für eine  nachfolgende Szenen in einen Hahn zu verwandeln, der  mit seinem Hahnschrei seinen Dienst auf dem Mist verrichten sollte.  Marie war fleißig und schüttelte auch den Apfelbaum verkörpert durch Anna-Lena Bolz, der auf der Wiese stand, ordentlich, sodass alle Äpfel zu Boden purzelten und aufgesammelt werden konnten.  Nicht anderes,  als erwartet, war auch ihr Dienst bei Frau Holle großartig, sodass sie dann endlich ihren wohlverdienten Lohn bekommen sollte. Das Tor zu Frau Holles Wohnung in den Wolken  leuchtete märchenhaft auf, ein  Zauberklang ertönte und Marie wurde von Gold umhüllt. Die Kinder waren begeistert von der nun so zauberhaft glänzenden Marie  und versicherten dies auch noch am nächsten Tag ihrer Erzieherin Anja Zeiß,  die diese Hauptrolle inne gehabt hatte. 

Ganz anderes erging es da Luise. Sie war aufsässig und faul  und bekam weder von Frau Holle, als auch den Kindern viel Lob. Wie auch – Brote ließ sie verbrennen, den empörten Apfelbaum ließ sie links liegen und  ohne Mitleid zerrte sie die arme Frau Holle, von Arthrose geplagt die Treppe hinauf um schnell zu ihrem Lohn zu gelangen. Agnes Blaszak spielte  ihre Rolle hervorragend und  es war eine Freude ihrer Mimik und Gestik zu folgen.   Verblüfft waren alle immer wieder , wenn sowohl auf die in den Brunnen fallende Spule, als auch nach dem gekonnten Sprung der Mädchen ein lauter Platsch zu hören war und nach dem Stück mussten sich doch einige der Kleinen vergewissern, wie tief der Brunnen denn nun wirklich sei.

Ebenfalls hervorragend besetzt war die Rolle von Simone Picot, die die Mutter spielte. Bekleidet mit einem schicken Dirndel  kokettierte sie mit Ihrer Lieblingstochter, lies sich von Marie Kaffee zubereiten und  sie dann rüde abblitzen, als diese nach dem Missgeschick am Brunnen zu ihr gelaufen kam. . „Ist mir doch wurscht“, schau wie du die Spule wieder hochholst“ kanzelte sie ihre Stieftochter ab und wendete sich ohne Mitgefühl wieder Louise und ihren Einkäufen zu.  Welche wundersame Wendung erfuhr ihre Zuneigung  jedoch, als die Tochter hübsch und goldig vor ihr stand.

 Ganz anderes als es im Märchen der Gebrüder Grimm zu lesen ist,  gab es in der Inszenierung der Villa Regenbogen auch  Theo den Straßenkehrer, alias Martin Rapp. Er tauchte immer dann auf der Bühne auf, wenn es dort etwas zu fegen gab. Schnee, Goldglitter oder Pechschnipsel gaben ihm die Gelegenheit singend seinen Dienst zu verrichten und dabei ein paar Worte an das Publikum loszuwerden. Er plauderte aus, was man nicht sehen konnte, so zum Beispiel, das die Mädchen einige Tage bei Frau Holle zubrachten, oder auch dass von Pechluise nun jeden Tag ein Stückchen Pech abfiel, wenn sie zu Hause schön fleißig war.  Und ganz zu Schluss entschloss auch er sich, angefeuert von dem jungen Publikum in den Brunnen zu springen, um  sich nun  nicht mehr weiter als Straßenkehrer   verdingen zu müssen.  

Alles in allem wiederum ein zauberhafter und schöner Nachmittag für Groß und Klein, aber auch für die begeisterten Schauspieler,  die bei dieser Gelegenheit immer wieder ihre Begabungen einbringen können. Wir knobeln schon welches Märchen wir als nächstes auswählen und freuen uns schon auf den 1.Advent 2019 wenn es wieder  heißt: „Vorhang auf in der Villa Regenbogen!“    

 

Vorlesetag auch hier in der Villa Regenbogen

Auch in diesem Jahr 2017 fand der bundesweite Vorlesetag statt. Wir beschlossen, uns auch diesmal wieder bei der tollen Aktion zu beteiligen. So gab es im letzten Jahr 130000 Teilnehmer im ganzen Bundesgebiet. Unser diesjähriger Vorlesetag bedurfte im Vorfeld einiger Planung. Wir wollten den Kindern mehrere Aktionen anbieten.

So zogen wir am Donnerstag, den 16.November, mit den Schulanfängern zur Bücherei, die eigens für uns an diesem Tag ihre Türen geöffnet hatte. Frau Kern und Frau B. erwarteten uns bereits, als wir da ankamen. Geplant war, dass die beiden uns den Bücherzug übergeben sollten. Überraschenderweise hatten sie aber ein bisschen mehr vorbereitet. Frau Gehrlein stellte uns die Leseratte vor, ein kleines, lustiges Stofftier, das den Bücherzug begleiten sollte. Frau Kern begann mit Ihrer Begrüßung und Einstimmung, die die Kinder bereits von unseren monatlichen Besuchen in der Bücherei kannten. Frau Kern hatte ein Buch vorbereitet und las es den Kindern vor. Passend zum Bücherzug las Frau Kern uns die Geschichte „Henriette Bimmelbahn“ vor. Sogar eine Süßigkeit zum Verspeisen in Form einer Gummibärratte bekamen die Kinder im Anschluss an die Geschichte. Wie nett von den beiden Damen!!! An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die Bücherei Maximiliansau für diese tolle Aktion.

Unsere Schulanfänger nahmen den Bücherzug entgegegen. Jedes Kind erhielt eine Wagontasche, gepackt mit einem Buch. Unser „Zug“ zog nun begleitet von lautem Singen „Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn“ zurück zur Villa. Der Zug wurde im Flur der Villa aufgehängt. Er durfte bis Weihnachten bei uns bleiben.

Die Gruppenerzieher durften sich aus diesem vielfältigen Bücherangebot immer wieder Bücher entnehmen und diese den Kindern vortragen. Auch konnten die Kinder zwischen verschiedenen Büchern wählen. Das war ein tolles, offenes Literacy Angebot.

Am Freitag, den 17.November, dem eigentlichen, bundesweiten Vorlesetag, boten Gaby, Sonja und Diana das Schattentheater „Der Löwen und die Maus“ im abgedunkelten Besprechungszimmer an. Die Geschichte gefiel den Kindern. Sie staunten, dass eine so kleine Maus mit einem starken, großen Löwen Freundschaft schließen konnte. Alle Kinder konnten dieses Schattentheater anschauen. Es wurde fünfmal für alle Altersklassen (Adler, Delfine und Miniflitzer) aufgeführt.

Susanne und Anna Lena lasen zur gleichen Zeit Bilderbücher aus eigenem Bestand oder aus dem Bücherzug in der Turnhalle und unserer Bücherei vor.

Auch die Grundschule beteiligte sich an diesem Vormittag. Frau Kargel besuchte uns mit ihrer Klasse in der Villa. Die Grundschüler lasen unseren Kindergartenkindern Bücher vor,  zeigten ihnen Bildern und stellten Fragen zu den Geschichten.

Am Nachmittag wurde dann auch noch ein Buch vorgelesen.

So endete unser Vorlesetag erstmal, aber nicht endgültig.

Ausblick: Unser Bücherzug wird irgendwann Anfang des nächsten Jahres in die Bücherei zurückkehren. Das werden unsere Schulanfänger übernehmen. Dort werden wir dann eine Führung von den Mitarbeiterinnen bekommen und einen Einblick in das Ausleihsystem der Bibliothek erhalten.

So ist der Vorlesetag in diesem Jahr zu eine „Vorleseprojekt“ geworden.

Wir freuen wie auf den nächsten „Vorlesetag 2018“ und lassen uns bestimmt wieder etwas „Tolles“ rund ums Büchervorlesen einfallen.

Sonja Dietz, Erzieherin

 

 

Qualitätsmanagment-Teil4

Wie angekündigt, möchte ich an dieser Stelle wieder einmal über den Fortschritt unseres Projektes zur Qualitätsentwicklung berichten.

Die Erzieherinnen und Erzieher haben in den letzen Monaten wieder  viel gearbeitet und sich mit dem Verlauf eines Eingewöhnungsprozesses für ein neues Kind das in der Villa Regenbogen aufgenommen wird  beschäftigt.

Aus insgesamt 26 pädagogischen Prozessen wie z.B. Jüngere und Ältere, Partizipation,  beziehungsvolle Pflege, Aufnahme, Eingewöhnung, Inklusion, Raumgestaltung usw. hat sich das Team für das Thema  Eingewöhnung entschieden, da eine guter Einstieg für das neue Kind ein Grundvoraussetzung für eine gelungene Kindergartenzeit bedeutet für den wir gemeinsam sorgen möchten.

Nachdem die Entscheidung gefallen war,  galt es erst einmal  eine grundsätzliche Einschätzung dieses pädagogischen Teilbereichs zu machen. Jede/r pädagogische MitarbeiterIn war hier mit ihrer/seiner Meinung gefragt und füllte einen ausführlichen Fragebogen aus, in welchem die Qualitätsstandarts festgelegt sind. Später führten wir die unterschiedlichen Sichtweisen auf einem großen Plakat zusammen (siehe rechts)

Wir stellten daraufhin gemeinsam fest, dass es schon einige sehr gut angelegte Verfahrensweisen in unserer Einrichtung gibt, die wir beibehalten würden. In der Gruppendiskussion, die wir daraufhin zu jedem einzelnen Punkt führten, ergaben sich dennoch Ziele die wir noch erreichen wollten. So sollte z.B. der  Gesprächsleitfaden für das Aufnahmegespräch  überarbeitet werden. Mit Hilfe dieses Dokumentes wird gewährleistet, dass alle Fragen im Elterngespräch angesprochen und entsprechend dokumentiert werden. So können Kollegen, die nicht beim Gespräch anwesend waren, schnell und selbständig erfassen was Diskussionsinhalt war.

Auch wurde festgelegt welchen Verlauf die Eingewöhnung eines Kindes nimmt, sodass für alle Familien und Gruppenerzieher die gleichen verbindlichen Regeln gelten. Die Eltern werden frühzeitig darüber informiert, dass sie sich genügend Zeit nehmen müssen und die einzelnen Schritte der Eingewöhnung verlaufen systematisch über 4 Wochen ab, sodass genügend Zeit bleibt um eine stabile und gute Beziehung zum Kind aufzubauen.  Alle bestehenden und neu erarbeiteten Punkte werden nun in einem Qualitätsstandard festgeschrieben und können z.B. von neuen Kollegen jederzeit nachgelesen werden.

Die Dokumente befinden sich in einem parallel dazu angelegten Qualitätshandbuch, welches zukünftig einmal alle Dokumente, Formulare und Verlaufsbeschreibungen enthalten wird, die für unser pädagogisches Handeln von Wichtigkeit sind.

Des Weiteren befinden wir uns in der Layout-phase für unser Leitbild. In einem der vorhergehenden Artikel berichtete ich über die Entwicklung unserer Leitsätze, die allen Interessierten zukünftig Auskunft darüber geben, was uns und unserer evangelischen Trägergemeinde wichtig ist.