Woher kommt denn das Ei?

Eine Frage, die die Schulanfänger der Villa Regenbogen sehr beschäftigte, war woher denn das Ei kommt. In Vorbereitung auf die Osterzeit in welcher wir traditionsgemäß ausgeblasene Eier bemalten, entwickelt sich das Interesse der Kinder. Das Verarbeiten von Eiern in allerlei Backwerk, verblüffende Experimente, Geschicklichkeitsspiele und einiges mehr motivierte diese dann genauer nachzuforschen. Wer könnte dies besser beantworten als ein Eierexperte! Schnell kamen die Kinder darauf, dass es ja in unserem Ort einen Hühnerbauern, Hr. Xaver Reichling gibt!

Nachdem dieser erfahren hatte, wie sehr die Schulanfänger sich für dieses Thema interessieren, hat er kurzerhand dazu eingeladen, seinen Hühnerhof zu besuchen, um die Fragen der Kinder zu beantworten.

Also machten wir uns beim nächsten Schulanfängertreff auf den Weg zum Rotthof. Der Weg führte diesmal in eine andere Richtung, als die Wege, welche wir sonst üblicherweise in Richtung der Spielplätze laufen. Das sorgte bereits für Diskussionen unter den Kindern, in welche Straße man nun laufen müsse, um am Ende beim Hühnerhof zu landen.

Noch bevor wir um die Ecke bogen, wo die Gehege des Kleintierzuchtvereins sind, rümpften manche Kinder bereits ihre Nase: Das stinkt aber! Vorbei an der Landschaftsgärtnerei, wo wir die spiralförmig gestutzen Gehölze betrachteten und spekulierten, ob diese wohl aus einem Märchenwald stammten, über einen Feldweg wo auf den angrenzenden Weiden jede Menge Pferde und Kühe weideten entdeckten wir dann zu guter Letzt noch ein eine Ansammlung vieler Weinbergschnecken. Nachdem die Familienverhältnisse der Schnecken geklärt waren (groß=Papa, mittelgroß=Mama, klein=Kind), erreichten wir nach einem strammen Fußmarsch, 2 Trinkpausen und dem Lied „Der Hühnerhof“ das sich als Ohrwurm entpuppte, erreichten wir unser Ziel, wo Hr. Reichling uns begrüßte.

Dort staunten die Kinder , als sie sogar in den Hühnerstall eingeladen wurden, und es merkte nun auch das letzte Kind, bzw. der letzte Erzieher, dass es hier ziemlich „streng riecht“. Achselzuckend und mit einem Lächeln meinte unser Experte dazu: „Das ist halt ein Stall“.

Außerdem hörten die Kinder welche Möglichkeiten die Hühner im und außerhalb des Stalles haben und natürlich für uns am wichtigsten: Woher die Eier denn nun kommen! Von den Hühnern natürlich! Doch bei Xaver Reichling kamen sie auf einem Laufband aus dem Stall gefahren, und jeder durfte sich ein rohes (!) Ei mit nach Hause nehmen.

Als die ersten Hühner dann durch die Tür des offenen Stalls hinausspazierten und drohten, davon zu laufen wurden die Kinder nervös. Nach der gelassenen Aufforderung von Xaver Reichling mitzuhelfen, die Hühner wieder in der Stall zu treiben, vermischte sich das Gegacker der Hühner, mit dem der Kinder und alle hatten ihren Spaß. Nachdem alle Hühner wieder eingefangen waren machten sich die Kinder mit ihren Erziehern gut gelaunt und zufrieden auf den Heimweg in die Kita.

Auf diesem Wege bedankt sich die Villa Regenbogen herzlich bei Herrn Reichling für seine investierte Zeit und für diesen tollen Einblick in seinen Hühnerstall.

Ein Besuch im Ostergarten

Heute waren die Schulanfänger der Villa Regenbogen im Ostergarten unserer Kirchengemeinde.

Schon seit einigen Wochen hören die Kinder immer wieder Geschichten aus Jesu Leben, denen sie gespannt folgen. Heute war es endlich soweit – die Erzählung rund um das christliche Osterfest soll nun hautnah miterlebt werden. Auf meine Frage, ob jemand wisse was wir im Ostergarten vorfinden würden vermuten einige Kinder, dass es dort Eier gäbe. Eines der Mädchen weiß es ganz genau – dort gibt es die Geschichte mit Jesus.

Insofern sind nun alle sehr gespannt was sie erwarten wird. Alle stehen schon bereit, als uns unsere Führerin Natascha abholt. Sie hat ein langes gestreiftes Gewand an und erzählt, dass die Menschen zurzeit Jesu solche Bekleidung getragen hätten. Nach einem kurzen Fußmarsch, sozusagen über die Straße, sind wir auch schon da! Wir können unsere Jacken ablegen und alle die Lust haben dürfen ebenso lange Gewänder anlegen wie Natascha, um so ganz in die damalige Zeit hineinzuschlüpfen.

Wir betreten den ersten Raum, in dem sich die Tische für das Kirchen Café, ein großer Marktstand sowie ein Brunnen befindet. Die Wände sind bemalt und die Eingangstüre sieht heute aus wie eine Mauer, was uns besonders fasziniert. Alle wollten mal reinschauen in den Brunnen, weil sie sich selbst darin wiederspiegeln können, ist das ganz spannend. Doch die Marktstandbesitzerin Natascha ruft uns zu sich und erzählt, dass der heutige Tag ein ganz besonderer sei, denn alle Leute laufen auf der Straße zusammen, um sich zu versammeln. Warum – das wollen wir nun alle gemeinsam nachschauen. Nachdem wir uns jeder mit einer Rosine gestärkt haben, treten wir nun endlich durch das Stadttor und kommen auf eine Straße nach Jerusalem. Jeder hat den Stein, den er vor dem Tor mitgenommen hatte, noch fest in der Hand. In der Ferne ist der Tempelberg zu sehen, ein Esel steht dort in einer Ecke und Kleider und Palmzweige liegen darum herum. Musik, Rufen, Gelächter ertönt plötzlich und wir lauschen Menschenstimmen, die davon erzählen, dass sie Jesus kennen und er schon viel Gutes für sie getan hat. Hosianna rufen sie und feiern zusammen mit uns Kindern, dass Jesus nun in die Stadt kommt, um das Passahmal zu feiern.

Das Schofar Horn ertönt in der Ferne und plötzlich steht da ein König, mit Krone und Mantel und lädt uns ein das Passahmal mit ihm zu feiern. Jeder will der erste sein und so gibt es ein kleines Gedränge bis den Vorhang in der Ecke alle Kinder verschluckt hat. Dahinter bedächtige Stille. Jeder hat einen Platz gefunden, nur Tuana kann sich nicht so recht entscheiden, wo es am schönsten isst. Geheimnisvolles Licht in Rot und Gelbtönen hüllt den Festsaal ein. Eine große Tafel ist Kerzenlichtern, erhellt und mit Brotstückchen, Bechern aus Ton, und Trauben gedeckt. Weiße und rote Stoffe verdecken Mauerwände und machen alles gemütlich. Lediglich ein paar Glitzernde Sternchen sind in der Fensteröffnung zu entdecken. Natascha hat ein großes Buch aus dem sie uns erzählt, dass Jesus hier gefeiert hat und – dass er schon wusste, dass er verraten werden wird und sterben muss. Der König bedient uns zuerst gibt es für jeden ein Stückchen Brot und dann einen kleinen Schluck Traubensaft. Jeder genießt und wartet gespannt bis alle Becher wieder auf ihrem Tablett stehen. Ab und zu poltert mal ein Stein aus einer Kinderhand und wird schnell wieder aufgehoben.

Es geht weiter, alle gehen bedächtig durch eine weitere Vorhangtüre in blaues Licht. Leises Raunen ist zu vernehmen, die Kinder sind sehr gespannt was sie in diesem dunklen Garten hinter dem Vorhang erwarten wird. Leise Musik untermalt die Erzählung von Natascha über die Begebenheiten im Garten Gethsemane und der Gefangennahme Jesu. Das Lagerfeuer und der Hahn der Petrus Verleumdung darstellt ist beindruckend. Als das Licht im Thronsaal mit dem goldenen Tron des Pilatus angeht wollen alle ganz nah heranrücken. Natascha erzählt von der Gerichtsverhandlung und als sie fragt wer denn nun wohl verurteilt werden solle, die Verbrecher oder Jesus sind sich die Kinder uneinig, sie wissen wohl schon wer am Ende am Kreuz hing?!

Das Kreuz und sein zwei kleinen Nebenkreuze werden durch blaues Licht in Szene gesetzt. Viele Steine liegen schon an seinem Fuß und nachdem Natascha eine Kerze entzündet hat, was alle ganz genau sehen wollen, können die Kinder dann auch noch ihre Steine auf den riesigen Steinhaufen oben auflegen, sozusagen stellvertretend für ihre Sorgen und Ängste, die sie hier am Kreuz Jesu ablegen durften. Die Einspielung des Hauptmannes, der die Kreuzigung miterlebt hatte, lauschen die Kinder ganz gespannt und auch als Natascha von den Frauen erzählte, die am Morgen zum Einbalsamieren vorbeikamen, sitzen die Kinder regungslos auf ihren Bänkchen und bemerken gar nicht, dass ein helles Licht nun den Eingang zur Grabhöhle beleuchtete.

Jeder darf nun hindurch gehen, hindurch durch das Grab auf die andere Seite, ins helle Licht. Überrascht stellen die Kinder fest, dass auch der König wieder da ist und sie erwartet. Wie ein Magnet zieht sie jedoch die Seenlandschaft mit Wasser, einem Boot und dem kleinen Standstrand an. Dicht an dicht stehen sie und betrachten diese schöne Landschaft. Weltry bemerkt, dass die Fische, und das Feuer gar nicht echt sind, andere stehen nur still da und schauen. Natascha ergreift nochmal das Wort und erzählt von den Fischern, die mal wieder nichts gefangen hatten, erst als der noch unerkannte Jesu sie anwies das Fischernetz auf der anderen Seite auszuwerfen, erinnern sich plötzlich auch die Kinder wieder an die Geschichte vom Fischfang, die sie vor der Auferstehung schon einmal gehört hatten.

Die Geschichte der Emausjünger hören nur einige wenige der Kinder, denn sie sind immer noch sehr fasziniert von all den anderen Bildern des Auferstehungsgartens. Als der König zum Tanz auffordert sind alle wieder dabei. Ein großer Kreis und flotte Musik regt die meisten an fröhlich mitzutanzen und als ich die Kinder später frage was ihnen besonders gut gefallen hat wird auch dieser Tanz erwähnt. Aber auch das Essen im Passahraum ist in guter Erinnerung geblieben.

Wir beschließen den Rundgang durch den Ostergarten mit einem Schritt durch das Himmelstor, das und in einen kleinen Andachtsraum führt, wo viele der Kinder noch etwas aufmalen wollen und das gerollte Zettelchen, dann in die Gebetsmauer stecken. Noch ein Griff in die Schatzkiste mit einem Segenskärtchen und die eigene Unterschrift im großen Besucherbuch, dann ist dieses einmalige Ereignis beendet und wird uns hoffentlich allen noch lange in Erinnerung bleiben.

Bücherflohmarkt am 02.02.2019

Entrümpeln Sie Ihr Bücherregal

Zum Wegwerfen zu schade? Vielleicht gibt es noch jemanden anderen, der Ihre schon längst gelesenen Bücher gerne lesen würde?

Der Bücherflohmarkt

am Samstag, den 02.Februar 2019

von 14:00Uhr – 17:00Uhr

in der Villa Regenbogen in Maximiliansau, Tullastr.15

bietet die Gelegenheit dazu!

Also dann:

Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen:

Anmeldung per Email, Bücherkisten füllen (wenn möglich sortieren nach Sparten) und vorbeikommen. Tische stehen für Sie bereit!

Anmeldungen sind vom 07.01.-30.01.2019 möglich.

Standgebühr: 10.- Euro / Bei einer Kuchenspende reduziert sich die Gebühr auf 5.- Euro (Bitte bei der Anmeldung mit angeben)

Anmeldeemail unter: elternausschuss-villa-regenbogen@outlook.de

Ferienplan 2019

21.12.18 (ab 12:00)  – 02.01.19           Weihnachtsferien 2018

04.02                                               Klausurtag 

04.- 05.03.                                     Fasching

18.04                                               Gründonnerstag (ab 12Uhr geschlossen)

 06.05.                                             Betriebsausflug

31.05.                                              Brückentag

 21.06.                                             Brückentag

 22.07.- einschl. 12.08.            Sommerferien (inkl. Planungstag)

04.10                                                Brückentag

30./31.10                                        Interne, zweitägige Fortbildung

20.12.(ab 12:00) -03.01.2020              Weihnachtsferien

                              

Kreativität und Einsatzbereitschaft bereichern die Tage in der Villa Regenbogen

Wie in jedem Jahr um die Zeit, dreht sich mal wieder alles um das Laternenfest. Es wird gebastelt und gewerkelt, damit viele schöne, leuchtende Laternen am Martinsabend (bzw. einen Tag später in diesem Jahr) die Dunkelheit erhellen können. Selbst für die Kleinen haben wir eine tolle Möglichkeit gefunden mit farbigen Tinten zu experimentieren und dabei kleine bunte Kunstwerke entstehen zu lassen. Die Kinder aus der Dinogruppe waren außerdem schon einige Zeit zuvor künstlerisch tätig und haben ein großes Wandbild (2x1m) mit Akryl Farben gestaltet, welches zur zeit in unserem Flur ausgestellt ist und auf einen Abnehmer unter den Eltern wartet. Diese können es ganz geheimnisvoll mit den bereitliegenden Zettelchen, die inder großen Box eingeworfen werden, ersteigern. Wir sind gespannt darauf, was den Eltern die kindliche Kunst wert ist, und wer am Ende den Platz in seinem Wohnzimmer fei machen wird, um das Kunstwerk aufzuhängen. Die Erzieherinnen dieser Gruppe freuen sich auf jeden Fall schon heute auf den Erlös, von welchem sie dann wieder ganz besonderes Material zur Kreativitätsförderung für die Kinder besorgen können.

Aber nicht nur im künstlerischenBereich sind die Kinder der Villa Regenbogen tätig. Sie setzen sich auch für Ihre persönlichen Anliegen selbst ein und haben in den letzten Wochen den Bürgermeister Dr. Nitzsche besucht. Bewaffnet mit einem, von allen Schulanfängern unterschriebenen Brief und einem selbstgedrehten Videofilm haben sie ihm ihren großen Wunsch vorgetragen, doch endlich dafür zu sorgen, dass sie wieder rutschen können. Einige der Kinder konnten dies seit ihrem Eintritt in die Kita noch nie tun, da die Rutsche schon sooo lange gesperrt ist.  Der Bürgermeister versprach sich zu erkundigen, woran das liegt und hat den Kindern dann in einem Brief geantwortet und versichert, sich bald darum kümmern zu wollen. Nun bleibt abzuwarten ob die jetzigen Schulanfänger das vergnügliche Erlebnis auf der großen Rutschbahn noch genießen dürfen, bevor sie dann im Sommer 2019 in die Schule kommen.

Wirbelwind ade!

Erinnerungen

Insgesamt 62 Wirbelwind-Zeitschriften der Kita Villa Regenbogen sind in den inzwischen 17 Jahren redaktioneller Arbeit zusammengekommen. Begleitet von Conny Drössler, der Kitaleitung, haben insgesamt 46 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus der Elternschaft der Villa Regenbogen großartige, ehrenamtliche Arbeit geleistet  und viel Zeiteinsatz und Engagement im Redaktionsteam eingebracht um regelmäßig in  einer Zeitschrift viel Wissenswertes und Interessantes für die Kita zu veröffentlichen. Erzieher und Erzieherinnen haben die Vorkommnisse in der Kita zu Papier gebracht und beflissene „Schreiberlinge“ haben dazu in Kommentaren, Berichten und Beobachtungen ihre Sicht von außen eingebracht. Alles in allen ein gelungenes Projekt, dass all unseren Lesern immer wieder Einblicke in die Arbeit der Kindertageseinrichtung ermöglichte.

Nun ist es zu Ende, leider!  ?

Aus personellen und zeitlichen Gründen wird die Redaktionsarbeit Wirbelwind mit einer letzten Ausgabe zum Ende des Kindergartenjahres 201//18  eingestellt. Die heutigen Herausforderungen der Kindertagesstättenarbeit lassen die zeitlichen Kapazitäten immer mehr schrumpfen und auch unser „Nachwuchs an Müttern oder Vätern, die sich tagsüber Zeit nehmen können wird immer geringer.  

Insofern leider mit einem weinenden und einem lachenden Auge – schade, dass diese Art der Zusammenarbeit mit Eltern nun wegfällt. Es hat uns viel Spaß gemacht, aber es ist wichtig auch mal mal wieder „Luft zum Durchschnaufen“ zu bekommen, denn zum Ende hin war diese Aufgabe  für alle, die gesammelt, geschrieben, gesetzt, gedruckt und ausgeteilt haben hoher Zeitdruck und eine große Herausforderung, die es immer wieder zu bewältigen galt.

 Wir sagen  allen, die sich im Redaktionsteam für den „Wirbelwind“ engagiert hatten  für ihre Zeit, ihre Ideen, ihren Einsatz ein herzliches Dankeschön. Auch den Erziehern und Erzieherinnen ein herzliches Dankeschön für die ausdrucksvollen, bereichernden Texte, die die Zeitschrift mit Leben füllten oder die Kinderseiten, die auch Kindern einen Zugang ermöglichten. Super, dass sie alle sich eingebracht haben, denn nur so konnte ein reicher Schatz an Erinnerungen entstehen, die wir hoffen eines Tages in einem großen, historischen Kindergartenbuch zusammenfassen zu können. 

Die Schulanfänger – Übernachtung!

Am 15. Juni 2018 war es endlich soweit und sieben Mädchen und sieben Jungen hatten den ganzen Kindergarten für sich alleine.

Um 18.00 Uhr ging es los und die aufgeregten Schulanfänger kamen schwer bepackt mit ihren Eltern in der Kita an. Anja, Jenny und Simone begrüßten nach und nach die ankommenden Kinder und begleiteten sie in die Turnhalle, wo wir unser Matratzenlager aufbauen wollten.

Erst einmal alles abstellen und dann das Nachtlager einrichten. „Wo soll ich denn schlafen und wer soll neben mir liegen?“ Schnell waren alle Dinge abgeklärt und jeder war mit seinem Platz zufrieden.

Nachdem sich alle Schulanfänger von ihren Eltern verabschiedet hatten, gab es eine Begrüßung von uns Erziehern und unser Grillmeister wurde vorgestellt. Netterweise hatte sich Jenny`s Freund dazu bereiterklärt an diesem Abend für uns alle den Grill anzufeuern und die Würstchen zu grillen. Aber bevor wir essen konnten, mussten wir noch Tische und Bänke stellen und natürlich noch das Geschirr holen. Gesagt getan. Alle halfen mit  und somit war dies auch gleich erledigt. 

Jetzt konnten wir es uns schmecken lassen. Es gab leckere Hotdogs, Röstzwiebeln, Nudelsalat, Gurkensalat, Tomaten, Karotten, Ketchup, Majo…… Es fehlte an nichts. Sogar Fanta gab es zu trinken. Das Wetter spielte auch mit und wir konnten ganz gemütlich draußen essen. Es schmeckte allen so gut, dass Anja sogar nochmal zu unserem Einkaufsladen um die Ecke  ging und weitere Brötchen einkaufte.

Als alle gestärkt waren, schwärmten die Adlerkinder ( so heißen unsere Schulanfänger)  aus und spielten Fangen, kletterten an der Seillandschaft, turnten oder rasten einfach so durch den Garten von der Dinogruppe bis zur Schmettigruppe. Der gesamte Garten gehörte an diesem Abend ganz alleine unseren Großen. Wie toll!

Jenny stellte dann, ganz nach dem Wunsch der Kinder noch ihre Musikbox auf und die Tanzparty war eröffnet. Alles schwangen ihre Hüften und probierten die unterschiedlichsten Tanzstile aus. Es waren ein paar Breakdancer, Gitarrenspieler und auch Turner dabei. War das ein Spaß!  Nach einen paar Tanzrunden spielten wir natürlich auch noch Stopptanz. Der durfte auf keinen Fall fehlen –  dies war zum Teil ganz schön anstrengend, aber megalustig.

Nachdem alles wieder aufgeräumt war, machten wir uns auf den Weg. Aber wohin sollte uns der abendliche Spaziergang führen? Der Weg war weit und bereits an der ersten Straßenüberquerung erinnerten wir uns an das, was uns der Verkehrspolizist mit auf den Weg gegeben hatte. „1 kommt nix- 2 kommt nix- 3 kommt nix- 4 kommt nix “ und dann konnte man die Straße überqueren. Während dem Straße überqueren nach rechts und links schauen nicht vergessen!! Alle Schulanfänger haben sich daran erinnert und es super gemacht. 

Irgendwann hatten wir unser Ziel erreicht: Die Eisdiele von Luigi. Jedes Kind bekam eine Kugel Eis in der Waffel oder im Becher. Sie haben die unterschiedlichsten Sorten ausgesucht: Schlumpf, Schoko, Zitrone und vieles mehr.

Als alle den leckeren Nachtisch verdrückt hatten, traten wir unseren Heimweg an. Bevor wir in der Kita ankamen legten wir noch ein paar Sprints ein-  und langsam sah man unseren Schützlingen an,  dass die Augen schwerer wurden. Die ersten Fragen kamen: „Ziehen wir dann im Kindergarten gleich den Schlafi an?“, „Gehen wir dann gleich ins Bett?“

Kaum angekommen sind dann alle auf direktem Weg in die Turnhalle gestürzt. Wir hatten   zwar noch ein paar Knabbereien gerichtet, die interessierten die Kinder  jedoch nicht. Viel spannender war es, im Waschraum die Zähne zu putzen und in das gemachte Bett zu hüpfen.

Als Jenny die Geschichte vom „Siebenschläfer der seine Kuscheldecke nicht teilen wollte“, vorlas, wurde es in der Turnhalle ganz ruhig. Die Augen wurden langsam schwer und man konnte leises Gähnen aus den Reihen hören. Und weil die Geschichte so toll war, wurde auf Wunsch der Kinder noch die Geschichte von „Rosa und dem Seeungeheuer“ vorgelesen.

Währenddessen flogen einige Adlerkinder schon ins Träumeland. Es dauerte nicht lange und schon waren auch die restlichen Kinder eingeschlafen.

Am nächsten Morgen um 6:30 startete der Tag. Einer nach dem anderen öffnete die Augen und realisierte, dass er mutig genug gewesen war um im Kindergarten zu übernachten. Anziehen und Zähne putzen stand nun auf dem Programm- alles ging schnell und problemlos. Mit einem leckeren, gemeinsamen Frühstück beendeten wir die Schulanfängerübernachtung.

Pünktlich um 9:00 Uhr wurden alle Schulanfänger von ihren Eltern abgeholt und die Erzieher fielen dann  zuhause direkt in ihr Bett … gäähn

 

Familienfest an der Grillhütte Neuburg

Das diesjährige Familiensommerfest stand ganz unter dem Motto „Füreinander Zeit haben und gemütlich zusammen feiern.“

Bereits während des Aufbaus zum Fest trafen die ersten Familien ein. Manche reisten sogar mit der Bahn an, weil der Partner arbeiten musste und das Auto brauchte. Aber auch die Radler waren vertreten und ziemlich rasch wurde es dann auch lebendig auf der Wiese. Nachdem die Kinder das weitläufige Gelände erkundet hatten, versammelten wir uns zur offiziellen Begrüßung im Kreis. Dabei sangen wir unser Sommerfestlied zur Melodie „Lieblingsmensch“, welches von Adelina und Martin auf der Gitarre begleitet wurde.

Danach gab es kein Halten mehr: Scharenweise strömten die Kinder zu Gaby an die Ausleihstation, um sich Spielsachen abzuholen. Die Spielgeräte bekamen die Kinder nur gegen ein persönliches Pfand ausgehändigt. So dauerte es nicht lange, bis sich bei Gaby EC-Karten, Smartphones, Kuscheltiere, Haarspangen, und gar Schnuller sammelten. Dazu ein großes Lob an alle Kindergartenkinder: Die Spielsachen kamen am Ende fast komplett wieder zurück!

Aber auch an der Grillstation ging es nun sprichwörtlich „heiß her“. Da bruzzelten jede Menge leckere Sachen und auch das reichhaltige Salatbuffet, welches von den Familien bestückt wurde, gab uns eine gute Grundlage für diesen schönen Tag. Das Wetter spielte ebenfalls super mit und alle nutzten die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu treten und sich besser kennen zu lernen. Die lockere und entspannte Picknick-Atmosphäre tat ihr übriges und mit dem Schwund am Buffet wurden zugleich auch die Gesichter immer zufriedener.

Es war schön zu sehen, wie ungezwungen Kinder miteinander spielten und das Gelände für sich vereinnahmten. Doch nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß am Spielen, auch einige Papas „verkrümelten“ sich längere Zeit in einer großen Ecke der Wiese und spielten Fußball, die kleinen Fans immer zwischen den Füßen.

Den Erziehern, die normalerweise immer alle Hände voll zu tun haben hat diese Art zu feiern auch mal gutgetan und der übliche Stresspegel bei solchen Gelegenheiten blieb weit unten. Nur die versprochene „saubere Hütte“ bei Übernahme morgens um 9Uhr brachte die Gelassenheit etwas aus dem Gleichgewicht, denn hier wurden plötzlich viel fleißige, flinke Hände gebraucht um unseren Familien ein ansprechendes Ambiente zu zaubern.

Uns hat es trotzdem sehr gut gefallen und wir freuen uns schon auf das nächste Fest mit unseren Kindergartenfamilien! Großen Dank an dieser Stelle auch nochmal für die zahlreichen Buffet-Spenden und die starke Hilfe beim Abbau!!       

Offene Sprechstunde für Eltern

Für alle Fragen rund um die Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes

bietet die Erziehungs-, Ehe-, Lebensberatung des Caritaszentrums Germersheim

einmal im Monat, mittwochs von 15:00 bis 16:30Uhr,

eine offene Sprechstunde für Eltern

in den Räumen der Kita Villa Regenbogen in Maximiliansau an.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Beratung unterliegt der gesetzlichen

Schweigepflicht.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort:  Elke Geiger, Dipl. Sozialpädagogin

 

Termine 2018

Mittwoch,       17. Januar

Mittwoch,       21. Februar

Mittwoch,       14. März

Mittwoch,       11. April

Mittwoch,       16. Mai

Mittwoch,       13. Juni

Mittwoch,       22. August

Mittwoch,       19. September

Mittwoch,       17. Oktober

Mittwoch,       14. November

Mittwoch,       12. Dezember