Offene Sprechstunde für Eltern

Für alle Fragen rund um die Erziehung und Entwicklung Ihres Kindes

bietet die Erziehungs-, Ehe-, Lebensberatung des Caritaszentrums Germersheim

einmal im Monat, mittwochs von 15:00 bis 16:30Uhr,

eine offene Sprechstunde für Eltern

in den Räumen der Kita Villa Regenbogen in Maximiliansau an.

Es ist keine Anmeldung erforderlich, die Beratung unterliegt der gesetzlichen

Schweigepflicht.

Ihre Ansprechpartnerin vor Ort:  Elke Geiger, Dipl. Sozialpädagogin

 

Termine 2018

Mittwoch,       17. Januar

Mittwoch,       21. Februar

Mittwoch,       14. März

Mittwoch,       11. April

Mittwoch,       16. Mai

Mittwoch,       13. Juni

Mittwoch,       22. August

Mittwoch,       19. September

Mittwoch,       17. Oktober

Mittwoch,       14. November

Mittwoch,       12. Dezember

Ferienplan 2018

22.12 (12Uhr) – 2.1.18         Weihnachten 17/18

22./23.1                          Interne, zweitägige Teamfortbildung

12.-13.02.                        Fasching

08.03                              Fobi incl. Zertifikat ( ab 12Uhr geschlossen)

29.03                              Gründonnerstag ( ab 12Uhr geschlossen)

18.04                              Betriebsausflug

30.04                              Brückentag

11.05                              Brückentag

01.06                              Brückentag

16.07 – 06.08              Sommerferien/Planungstag

02 .11.                            Brückentag

21.12.-02.1.19            Weihnachtsferien  (21.12 ab 12 Uhr geschlossen)                        

Wird rechtzeitig bekanntgegeben:        Klausurtagung ( ab 12Uhr geschlossen)

Große Bühne 2017

Frau Holle schüttelte ihre Betten aus und draußen vor dem Fenster fiel der Schnee in dicken Flocken vom Himmel, was  vor allem die kleinen Zuschauer zum Staunen brachte.  Welch ein Zufall, dass das Team der Kindertageseinrichtung Villa Regenbogen sich in diesem Jahr am 1.Adventssonntag genau dieses Märchen  zur Vorlage genommen hatte, um ein Theaterstück für Kindergartenkinder zu inszenieren.

Der Programmpunkt im Rahmen des Adventsnachmittages der evangelischen Kirchengemeinde  Maximiliansau war  auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Zwei  ausverkaufte Vorstellungen spornten die Schauspieler an ihr Bestes zu geben. Vor allem in der zweiten Vorstellung waren die Kinder kaum zu bremsen. Sie waren engagiert von der ersten Minute bis zum Ende dabei und verfolgten mit Eifer die Geschehnisse auf der  Theaterbühne.

 Lisa Pallmer in der Rolle von Frau Holle, erzählte den Kindern davon, dass sie in früheren Zeiten vieles selbst gemacht hatte, nun aber bedingt durch ihr hohes Alter doch etwas langsam geworden war. Sie hatte sofort die Sympathie ihres Publikums und hätte, wenn sie es nur gewollt hätte, gleich viele kleine Helfer gehabt,  die ihr gerne unter die Arme greifen wollten. Ihre Wohnung sei für so Viele dann doch zu klein, so meinte die gute alte Dame, und verteidigte so ihr Reich. Dieses  war oben auf der Galerie des Gruppenraumes  in der Kindertageseinrichtung, in welchem sich das ganze Schaupiel abspielte.  

Durch gezielte Ausleuchtungseffekte wurden abwechselnd  Wohnraum der beiden Schwestern Marie und Louise und ihrer Mutter, die Kammer mit dem Spinnrad , der Brunnen und auch die oberen Gefilde von Frau Holle ausgeleuchtet und in Szene gesetzt. Geheimnisvoll hinter einem dünnen Tuch verbarg sich außerdem die bunte Blumenwiese auf der Marie nach ihrem Sprung in den Brunnen landete.  Es hob und senkte sich wie von Zauberhand und gab die Sicht bei Bedarf frei. Der Backofen, gespielt von Natascha Neeff,  dessen Brote schon längst fertiggebacken waren, war,  nachdem Marie ihm geholfen hatte sich ihrer zu entledigen, sehr dankbar und verlies erleichtert die Theaterwiese. Er musste sich  für eine  nachfolgende Szenen in einen Hahn zu verwandeln, der  mit seinem Hahnschrei seinen Dienst auf dem Mist verrichten sollte.  Marie war fleißig und schüttelte auch den Apfelbaum verkörpert durch Anna-Lena Bolz, der auf der Wiese stand, ordentlich, sodass alle Äpfel zu Boden purzelten und aufgesammelt werden konnten.  Nicht anderes,  als erwartet, war auch ihr Dienst bei Frau Holle großartig, sodass sie dann endlich ihren wohlverdienten Lohn bekommen sollte. Das Tor zu Frau Holles Wohnung in den Wolken  leuchtete märchenhaft auf, ein  Zauberklang ertönte und Marie wurde von Gold umhüllt. Die Kinder waren begeistert von der nun so zauberhaft glänzenden Marie  und versicherten dies auch noch am nächsten Tag ihrer Erzieherin Anja Zeiß,  die diese Hauptrolle inne gehabt hatte. 

Ganz anderes erging es da Luise. Sie war aufsässig und faul  und bekam weder von Frau Holle, als auch den Kindern viel Lob. Wie auch – Brote ließ sie verbrennen, den empörten Apfelbaum ließ sie links liegen und  ohne Mitleid zerrte sie die arme Frau Holle, von Arthrose geplagt die Treppe hinauf um schnell zu ihrem Lohn zu gelangen. Agnes Blaszak spielte  ihre Rolle hervorragend und  es war eine Freude ihrer Mimik und Gestik zu folgen.   Verblüfft waren alle immer wieder , wenn sowohl auf die in den Brunnen fallende Spule, als auch nach dem gekonnten Sprung der Mädchen ein lauter Platsch zu hören war und nach dem Stück mussten sich doch einige der Kleinen vergewissern, wie tief der Brunnen denn nun wirklich sei.

Ebenfalls hervorragend besetzt war die Rolle von Simone Picot, die die Mutter spielte. Bekleidet mit einem schicken Dirndel  kokettierte sie mit Ihrer Lieblingstochter, lies sich von Marie Kaffee zubereiten und  sie dann rüde abblitzen, als diese nach dem Missgeschick am Brunnen zu ihr gelaufen kam. . „Ist mir doch wurscht“, schau wie du die Spule wieder hochholst“ kanzelte sie ihre Stieftochter ab und wendete sich ohne Mitgefühl wieder Louise und ihren Einkäufen zu.  Welche wundersame Wendung erfuhr ihre Zuneigung  jedoch, als die Tochter hübsch und goldig vor ihr stand.

 Ganz anderes als es im Märchen der Gebrüder Grimm zu lesen ist,  gab es in der Inszenierung der Villa Regenbogen auch  Theo den Straßenkehrer, alias Martin Rapp. Er tauchte immer dann auf der Bühne auf, wenn es dort etwas zu fegen gab. Schnee, Goldglitter oder Pechschnipsel gaben ihm die Gelegenheit singend seinen Dienst zu verrichten und dabei ein paar Worte an das Publikum loszuwerden. Er plauderte aus, was man nicht sehen konnte, so zum Beispiel, das die Mädchen einige Tage bei Frau Holle zubrachten, oder auch dass von Pechluise nun jeden Tag ein Stückchen Pech abfiel, wenn sie zu Hause schön fleißig war.  Und ganz zu Schluss entschloss auch er sich, angefeuert von dem jungen Publikum in den Brunnen zu springen, um  sich nun  nicht mehr weiter als Straßenkehrer   verdingen zu müssen.  

Alles in allem wiederum ein zauberhafter und schöner Nachmittag für Groß und Klein, aber auch für die begeisterten Schauspieler,  die bei dieser Gelegenheit immer wieder ihre Begabungen einbringen können. Wir knobeln schon welches Märchen wir als nächstes auswählen und freuen uns schon auf den 1.Advent 2019 wenn es wieder  heißt: „Vorhang auf in der Villa Regenbogen!“    

 

Vorlesetag auch hier in der Villa Regenbogen

Auch in diesem Jahr 2017 fand der bundesweite Vorlesetag statt. Wir beschlossen, uns auch diesmal wieder bei der tollen Aktion zu beteiligen. So gab es im letzten Jahr 130000 Teilnehmer im ganzen Bundesgebiet. Unser diesjähriger Vorlesetag bedurfte im Vorfeld einiger Planung. Wir wollten den Kindern mehrere Aktionen anbieten.

So zogen wir am Donnerstag, den 16.November, mit den Schulanfängern zur Bücherei, die eigens für uns an diesem Tag ihre Türen geöffnet hatte. Frau Kern und Frau B. erwarteten uns bereits, als wir da ankamen. Geplant war, dass die beiden uns den Bücherzug übergeben sollten. Überraschenderweise hatten sie aber ein bisschen mehr vorbereitet. Frau Gehrlein stellte uns die Leseratte vor, ein kleines, lustiges Stofftier, das den Bücherzug begleiten sollte. Frau Kern begann mit Ihrer Begrüßung und Einstimmung, die die Kinder bereits von unseren monatlichen Besuchen in der Bücherei kannten. Frau Kern hatte ein Buch vorbereitet und las es den Kindern vor. Passend zum Bücherzug las Frau Kern uns die Geschichte „Henriette Bimmelbahn“ vor. Sogar eine Süßigkeit zum Verspeisen in Form einer Gummibärratte bekamen die Kinder im Anschluss an die Geschichte. Wie nett von den beiden Damen!!! An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die Bücherei Maximiliansau für diese tolle Aktion.

Unsere Schulanfänger nahmen den Bücherzug entgegegen. Jedes Kind erhielt eine Wagontasche, gepackt mit einem Buch. Unser „Zug“ zog nun begleitet von lautem Singen „Tuff, tuff, tuff, die Eisenbahn“ zurück zur Villa. Der Zug wurde im Flur der Villa aufgehängt. Er durfte bis Weihnachten bei uns bleiben.

Die Gruppenerzieher durften sich aus diesem vielfältigen Bücherangebot immer wieder Bücher entnehmen und diese den Kindern vortragen. Auch konnten die Kinder zwischen verschiedenen Büchern wählen. Das war ein tolles, offenes Literacy Angebot.

Am Freitag, den 17.November, dem eigentlichen, bundesweiten Vorlesetag, boten Gaby, Sonja und Diana das Schattentheater „Der Löwen und die Maus“ im abgedunkelten Besprechungszimmer an. Die Geschichte gefiel den Kindern. Sie staunten, dass eine so kleine Maus mit einem starken, großen Löwen Freundschaft schließen konnte. Alle Kinder konnten dieses Schattentheater anschauen. Es wurde fünfmal für alle Altersklassen (Adler, Delfine und Miniflitzer) aufgeführt.

Susanne und Anna Lena lasen zur gleichen Zeit Bilderbücher aus eigenem Bestand oder aus dem Bücherzug in der Turnhalle und unserer Bücherei vor.

Auch die Grundschule beteiligte sich an diesem Vormittag. Frau Kargel besuchte uns mit ihrer Klasse in der Villa. Die Grundschüler lasen unseren Kindergartenkindern Bücher vor,  zeigten ihnen Bildern und stellten Fragen zu den Geschichten.

Am Nachmittag wurde dann auch noch ein Buch vorgelesen.

So endete unser Vorlesetag erstmal, aber nicht endgültig.

Ausblick: Unser Bücherzug wird irgendwann Anfang des nächsten Jahres in die Bücherei zurückkehren. Das werden unsere Schulanfänger übernehmen. Dort werden wir dann eine Führung von den Mitarbeiterinnen bekommen und einen Einblick in das Ausleihsystem der Bibliothek erhalten.

So ist der Vorlesetag in diesem Jahr zu eine „Vorleseprojekt“ geworden.

Wir freuen wie auf den nächsten „Vorlesetag 2018“ und lassen uns bestimmt wieder etwas „Tolles“ rund ums Büchervorlesen einfallen.

Sonja Dietz, Erzieherin

 

 

Martin Luther für Kinder?

 

Muss das sein? Können Kinder verstehen um was es geht im Leben von Martin Luther?

Wir, die ErzieherInnen und Ariane Guttzeit unsere Pfarrerin meinen sehr wohl, dass die Schulanfänger der Villa Regenbogen etwas mit diesem Thema anfangen können. Und schließlich gehört er ja auch dazu, denn er -Martin Luther war ein wichtiger Baustein, dass die evangelische Kirche gegründet wurde.

 So haben wir uns also aufgemacht und in der Woche vor dem Reformationstag 2017 eine Projektwoche geplant. Unser stetiger Begleiter war Ratze, die „ weltbekannte Ratte aus dem Mittelalter“, die über die Zeit um 1517 gut Bescheide wusste. Sie führte die Kinder durchs Programm und holte sie jeden Morgen in den Kindergartengruppen ab. Am vierten Tag, kamen die Kinder wie von selbst herbeigeeilt und holten in Windeseile ihre „Kollegen“ aus den anderen Gruppen, sodass es sogar Ratze ganz unheimlich wurde, wie schnell alle  in der Turnhalle  versammelt waren.  Wir trafen uns in einem Sitzkreis und begrüßten die Runde mit einem kleinen Vers, den wir jeden Tag miteinander sprachen. Das Lied über Gottes Liebe , wurde von Tag zu Tag mehr und mehr ein Ohrwurm und schon bald konnte man die Klänge auch außerhalt der Projektzeit auf dem Bauteppich beim Spielen  und anderswo hören.

Nach dem Lied gab es an jedem  Tag einen kurzen Dialog mit der Handpuppe Ratze (gespielt von Conny) , Anna-Lena und und  Natascha. Es ging dabei um die Themen Angst haben vor Gott und vor den Menschen. Die eigene Meinung war gefragt und wir überlegten wie Luther, aber auch wir Kinder diese vertreten können. Am dritten Tag lernten wir die Lutherrose, das  Familienwappen und Erkennungszeichen Martin Luthers kennen. Ganz nebenbei hörten die Kinder die Lebensgeschichte des Reformators und  erzählten am Schluss der Projekttage, was ihnen davon noch in Erinnerung geblieben war.  Die Kinder betätigten sich auch kreativ und es entstanden Legebilder auf dem Boden, schöne Wandbilder mit dem Zuspruch, dass Gott sie lieb hat, eine Lichtertüte die den Burgturm darstellt und einiges an Verbesserungsvorschlägen, die die Kinder für ihre Kita entwickelten. Ganz im Sinne Martin Luthers wurden diese Kinderthesen auf die Bretter einer dekorativen Türe genagelt und sind nun im Kitaflur für alle zum Studieren ausgehängt.  Bei all diesen kreativen Elementen haben sich die Kinder sehr angestrengt und jedes hat in seinem Tempo sein Können und Talent eingesetzt und mitgearbeitet.

 Noch ein weiteres Lied sei an dieser Stelle erwähnt –„ Luther, Luther, Martin Luther , erzähle mir von dem Mann“  ist ein Lied, das wir schon am ersten Projekttag ,der ganz im Zeichen der Musik stand, kennenlernen durften. Uwe Lal ein bekannter christlicher Kinderliedermacher, den die beiden Kitas in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde bestellt und finanziert hatten,  gab am Montagnachmittag ein mitreißendes Kinderkonzert, das die Kinder zum  Mitmachen und Bewegen anregte.  Schön, dass uns der Liedermacher die Gitarrenakkorde  für dieses Lied zur Verfügung gestellt hatte, denn nun konnten wir auch dieses Erlebnis immer wieder aufleben lassen,  indem wir das Martin Lutherlied zusammen schmetterten.

Keine einfache Aufgabe war die Nacherzählung der Geschichte, zu der  die Kinder mit Hilfe der kleinen Playmobilfiguren in  einer großen Wandprojektion  aufgefordert waren. Zu jedem Bild – jeder Station der Geschichte waren nun diejenigen Kinder gefragt, die etwas zu sagen hatten. Das stellte die Schulanfänger  vor eine große Herausforderung. Und dennoch , es gab  ein paar Mutige, die versuchten für die Bilder Worte zu finden. 

Seinen Abschluss und Höhepunkt fand das Projekt am Freitag in einem kleinen Gottesdienst in der evangelischen Kirche. Schon die Glocken, die uns auf dem Weg in die Kirche  begrüßten, faszinierten die Kinder und sie wollten wissen, wo sich diese befinden und wie man sie anschaltet. Der Taufbaum, auf dem sich einige der Kinder wiederfanden, die große Orgel , das Taufbecken , all das waren Dinge die die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zogen, bis Ratze wieder auftauchte und der Gottesdienst begann. Die wichtige Botschaft, dass man Gottes Liebe nicht kaufen kann und dass er uns so liebt wie wir sind hat in diesen Tagen in vielen Kinderherzen  seinen Platz gefunden, da sind wir uns sicher.  Und auch die Geschichte Martins Luthers wird einigen wohl gut im Gedächtnis bleiben. Die  Kinder sangen aus voller Kehle das Martin Lutherlied, welches dieses Mal Pfarrerin Guttzeit mit der Gitarre begleitete. Nach dem Fußmarsch bei trübem Nieselwetter zur Kirche erwartete  uns  nach dem Gottesdienst beim Verlassen der Kirche ein strahlend blauer Himmel und Sonnenschein.  In diesem Moment formulierte B. voller Zuversicht und Ernsthaftigkeit den Satz : Wir haben die ganze Zeit gesungen und gebetet – und jetzt ist  so ein schönes Wetter.

Termine 2017

Juli

12.07.2017                                           Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

12.07.2017                                          Elternausschussitzung

August

15.08.2017                                          Schulanfänger singen bei der Einschulung

20.8.17                                                 Gemeindefest mit Beitrag der Villa Regenbogen

September

02.09.2017                                          Papatag

09.09.2017                                          Flohmarkt rund um´s Kind (Tullahalle)

13.09.2017                                          Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

Oktober

11.10.2017                                          Offene Sprechstunde Erziehungsberatung

 

Qualitätsmanagment-Teil4

Wie angekündigt, möchte ich an dieser Stelle wieder einmal über den Fortschritt unseres Projektes zur Qualitätsentwicklung berichten.

Die Erzieherinnen und Erzieher haben in den letzen Monaten wieder  viel gearbeitet und sich mit dem Verlauf eines Eingewöhnungsprozesses für ein neues Kind das in der Villa Regenbogen aufgenommen wird  beschäftigt.

Aus insgesamt 26 pädagogischen Prozessen wie z.B. Jüngere und Ältere, Partizipation,  beziehungsvolle Pflege, Aufnahme, Eingewöhnung, Inklusion, Raumgestaltung usw. hat sich das Team für das Thema  Eingewöhnung entschieden, da eine guter Einstieg für das neue Kind ein Grundvoraussetzung für eine gelungene Kindergartenzeit bedeutet für den wir gemeinsam sorgen möchten.

Nachdem die Entscheidung gefallen war,  galt es erst einmal  eine grundsätzliche Einschätzung dieses pädagogischen Teilbereichs zu machen. Jede/r pädagogische MitarbeiterIn war hier mit ihrer/seiner Meinung gefragt und füllte einen ausführlichen Fragebogen aus, in welchem die Qualitätsstandarts festgelegt sind. Später führten wir die unterschiedlichen Sichtweisen auf einem großen Plakat zusammen (siehe rechts)

Wir stellten daraufhin gemeinsam fest, dass es schon einige sehr gut angelegte Verfahrensweisen in unserer Einrichtung gibt, die wir beibehalten würden. In der Gruppendiskussion, die wir daraufhin zu jedem einzelnen Punkt führten, ergaben sich dennoch Ziele die wir noch erreichen wollten. So sollte z.B. der  Gesprächsleitfaden für das Aufnahmegespräch  überarbeitet werden. Mit Hilfe dieses Dokumentes wird gewährleistet, dass alle Fragen im Elterngespräch angesprochen und entsprechend dokumentiert werden. So können Kollegen, die nicht beim Gespräch anwesend waren, schnell und selbständig erfassen was Diskussionsinhalt war.

Auch wurde festgelegt welchen Verlauf die Eingewöhnung eines Kindes nimmt, sodass für alle Familien und Gruppenerzieher die gleichen verbindlichen Regeln gelten. Die Eltern werden frühzeitig darüber informiert, dass sie sich genügend Zeit nehmen müssen und die einzelnen Schritte der Eingewöhnung verlaufen systematisch über 4 Wochen ab, sodass genügend Zeit bleibt um eine stabile und gute Beziehung zum Kind aufzubauen.  Alle bestehenden und neu erarbeiteten Punkte werden nun in einem Qualitätsstandard festgeschrieben und können z.B. von neuen Kollegen jederzeit nachgelesen werden.

Die Dokumente befinden sich in einem parallel dazu angelegten Qualitätshandbuch, welches zukünftig einmal alle Dokumente, Formulare und Verlaufsbeschreibungen enthalten wird, die für unser pädagogisches Handeln von Wichtigkeit sind.

Des Weiteren befinden wir uns in der Layout-phase für unser Leitbild. In einem der vorhergehenden Artikel berichtete ich über die Entwicklung unserer Leitsätze, die allen Interessierten zukünftig Auskunft darüber geben, was uns und unserer evangelischen Trägergemeinde wichtig ist.

 

 

Schulanfängerübernachtung in der Villa Regenbogen

Am 9. Juni trafen die Schulanfänger – die Adler – aller vier Gruppen gegen 17.45 Uhr gemeinsam mit ihren Eltern in der Villa Regenbogen ein. Alle Kinder waren schon ganz aufgeregt und richteten dann zusammen mit ihren Eltern ihren Schlafplatz. Das verlief reibungslos, obwohl jedes Kind genau wusste, wo und neben wem es liegen wollte. Manche schnappten sich gleich die dicke Turnmatte und teilten sich diese zu mehreren. Andere benutzten flachere Turnmappen oder die mitgebrachte Isomatte für Ihre Schlafstätte. Nachdem sich manche Eltern „schweren Herzens“ von ihren Kindern verabschiedet hatten und den Heimweg antraten, warteten unsere Kinder aufgeregt im Innenhof auf die Dinge, die da auf sie zukommen sollten.

Das Programm startete recht bald mit der Kinderdisco. Unser „Techniker und Toningenieur“ Manuel (an dieser Stelle „Vielen Dank!“) hatte bereits am Morgen eine Musikanlage mit großen Boxen aufgebaut. Musik war bereits auf CD gebrannt und die Kinder nahmen das Angebot zu tanzen sehr schnell wahr. Tolle Tanzeinlagen, zum Teil sehr akrobatisch, ließen die Erzieher staunen: „Was doch alles noch so in unseren Kindern steckt?!“.

Nach der Disco machten wir Gruppenspiele im Innenhof. Die Kinder feuerten ihre Mannschaft ganz schön laut an. Nach einem Staffellauf und einem Fahrzeugrennen um ein Hindernis, wurde auch schon das Abendessen vorbereitet. Die von Sinans Oma vorbereitete Bolognese Soße und die von Sinems Mama vorbeigebrachte Familienpizzen, schmeckten den Kindern sehr gut. Auch hier ein herzliches Dankeschön! Sie hatten auch einen riesigen Hunger von all der Aufregung.

Nach dem Abendessen wollten einige Kinder schon ins Bett gehen – verwunderlich!

Aus ihrer Gewohnheit gerissen, freuten sie sich dann aber doch auf einen Spaziergang mit der Taschenlampe zur Eisdiele von Luigi. Manch ein Passant wunderte sich über den „späten Spaziergang“ so „kleiner Kinder“. Tja, an diesem Tag war eben alles ein bisschen anders! Nach dem leckeren Eis bei Luigi, waren manche Kinder wirklich sehr müde. Wir Erzieherinnen wussten, dass unser Programm jetzt etwas entspannter und ruhiger werden musste. Die Kinder zogen ihre Schlafsachen an, putzen sich die Zähne und machten sich anschließend ihren Schlafplatz „gemütlich“. Letzter Programmpunkt war eine Gute-Nacht-Geschichte: Was gab es Passenderes als das Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“? Eine richtige Prinzessin merkt, wenn eine Erbse unter einer Vielzahl von Matratzen liegt, vielleicht auch ein Prinz? Viele unserer Kinder merkten auch, dass sie nicht zu Hause in ihrem bequemen Bett schliefen, und das fühlte sich eben komplett anders an. So endete unser schöner Abend.

Für uns Erzieherinnen war es eine kurze Nacht. Das letzte Kind schlief gegen 1.30 Uhr ein und das erste wachte bereits um 6.00 Uhr wieder auf.

Wir starteten den Tag gemeinsam mit einem tollen Frühstück. Auch dieses haben wir selbst vorbereitet, und es gab leckere Sachen! Anschließend räumten alle Kinder ihre Schlafplätze auf und wurden dann von ihren Eltern gegen 9.30 Uhr abgeholt. So endete die diesjährige Übernachtung in der Villa Regenbogen. Trotz Schlafdefizit war das auch für die Erzieherinnen wieder eine tolle Erfahrung. Wir hatten zusammen mit den Kindern Spaß und denken, dass es diesen auch ganz gut gefallen hat. Was haben sie wohl am nächsten Tag zu Hause erzählt?

Pflanzzeit in der Bärengruppe

Die „Bärenkinder“ fragten mich schon die ganze Zeit im Mai, wann wir denn endlich wieder Tomaten essen könnten. Ich, Lisa eine Erzieherin der Villa Regenbogen, musste sie immer wieder vertrösten, denn die Eisheiligen standen noch vor uns. Mmmmh, das sollte erst einmal geklärt werden mit den Eisheiligen. Dazu stöberte ich in Wikipedia, denn ich wusste auch nur, dass vom 11.-15. Mai die Nachttemperaturen in dieser Zeit so niedrig sind, dass eine Bepflanzung ziemlich kritisch wäre und Pflanzen erfrieren können. Ich brachte in Erfahrung, dass sich die Menschen früher an den immer wiederkehrenden Witterungsbedingungen orientierten. Damals gab es ja noch keine Wetterdienste. Und diese Tage im Mai bekamen Namen von Heiligen.

Aber zurück zu unserem Thema, das die Kinder beschäftigte.

Kurzfristig wurde eine Gesprächsrunde einberufen, um zu erfahren, was sich die Kinder wünschten. Zu bepflanzen war unser Beet vor der Gruppe und ein kleiner Abschnitt in unserem Hochbeet, das wir uns mit der  Dinogruppe teilen.

Die Bärenkinder wollten alles pflanzen von Kirschbäumen über Weintrauben, Pfirsiche, Tomaten, Erbsen……. Wir einigten uns auf Tomaten und Gurken – Snackgurken wohlgemerkt.

Unsere Kinder wussten noch vom letzten Jahr, wo wir die Pflänzchen gekauft hatten. So zog ich dann mit 5 Kindern los zu unserer Gärtnerei Wiersch. Dort bestellten wir 6 Tomatenpflänzchen und 3 Gurkenpflänzchen. Am nächsten Tag konnten wir sie abholen. Bevor wir sie jedoch setzen konnten, musste ja erst einmal frische Erde besorgt werden. Ist Erde schwer oder leicht? Können wir sie tragen? Nein, aber wir haben ja einen Bollerwagen, der musste mit dann also mit in den Nahkauf. Zwei große Säcke hatten darin Platz und das Ziehen des Wagens war ganz schön beschwerlich.

In der Kita wieder angekommen, zogen wir schnell die Gummistiefel an und begannen mit unserer Arbeit. Mit Spaten und Schaufeln wurde zunächst die Erde locker gemacht. Wie auch im Vorjahr gab es unter der Erde viel zu entdecken. Unsere Aktion wurde eher zur Nebensache, da die Würmer, die wir in der Erde fanden, viel interessanter waren. Sehr widerwillig trennten sich die Kinder dann letztendlich von den Würmern, ihr „lebendiges Spielzeug“ musste wieder in den Boden.

Puuh ist das Arbeit, das Umpflügen des Bodens. Jedes Kind bekam Schweißperlen auf der Stirn. Aber nachdem alle tatkräftig mitgeholfen hatten, war unser Abschnitt bereit um bepflanzt zu werden. Der Bollerwagen fuhr also mit zu Herrn Wiersch. Als er uns sah, holte er schnell unsere bestellten Gurken- und Tomatenpflänzchen. Vorsichtig durfte jedes Bärenkind ein Pflänzchen in den Wagen setzen.

Auf dem Rückweg überraschte uns ein kräftiger Regenschauer und wir mussten uns unter einem großen Ahornbaum vor der Schule unterstellen. Als der Regen nachließ, düsten wir in die Kita zurück.

Jetzt endlich war es soweit! Wir konnten einpflanzen! Ganz vorsichtig wurde jedes Loch mit frischer Erde befüllt, mit Wasser getränkt und die zarten Pflänzchen eingesetzt. Rundherum wurde noch einmal Erde geworfen, leicht angedrückt und mit der Gießkanne begossen. Fertig! Die Bären waren geschafft! So viel Arbeit und noch keine Gurke und noch keine Tomate zu sehen.

Was für Faktoren brauchen eigentlich die Pflanzen, damit sie wachsen können? Die nächste Gesprächsrunde wurde eingeläutet. Wasser, Licht und Wärme war das Ergebnis. OK!, für Licht und Wärme können wir nicht sorgen, aber für das Wasser sind wir zuständig. So wurde ein regelmäßiger Wasserdienst eingerichtet. Viele Kinder sind nun jeden Tag bemüht, die Erde feucht zu halten. Gerade jetzt, wenn jeden Tag die Sonne scheint.

Nach vier Wochen konnten wir schon die ersten Erfolge sehen. Kleine grüne Bällchen sind schon an den Tomatenpflanzen sichtbar. Aber die Gurkenpflanzen sorgten für die größte Überraschung. Sie sind übersät mit kleinen Gurken und 4 Gurken konnten wir sogar schon ernten und haben sie gemeinsam vor der Gruppe verspeist. Sehr lecker haben sie geschmeckt und so würzig! Klasse!

Jeden Tag schauen die Kinder nach, ob es nicht Zeit wäre, weitere Gurken zu ernten. Denn eins ist klar, so leckere gibt es bei unserem Nahkaufmarkt nicht!

Uns Erziehern ist es ganz wichtig, den Kindern bewusst zu machen, wie viele Schritte notwendig sind, damit Pflanzen Früchte tragen können. Es ist viel Arbeit, aber das Erfolgserlebnis bei den Kindern ist riesig und die selbstgezogenen „Früchte“ sind natürlich viel wertvoller.

Wer  Lust und Zeit hat darf gerne mal vorbeischauen, was noch so alles bei uns wächst!

Im Juni 2017

Tag der vielen Hände 2017

Die Kindertagesstätte Villa Regenbogen wurde 1995 erbaut und ist für ca. 90 Kinder das „Zweite Zuhause“. Zwischenzeitlich ist die natürliche Alterung des Gebäudes von außen auch sichtbar. Hierzu rief der Freundeskreis der Villa Regenbogen e.V. den „Tag der vielen Hände“ aus, um durch gezielte Modernisierungsarbeiten die Kindertagesstätte zu verschönern.

Zahlreiche Eltern konnte der Vorsitzende Simon Sium begrüßen und freute sich insbesondere auch über „ehemalige Eltern“, wie die Familie Mock und die Familie Weber aus Maximiliansau. Pünktlich um 10 Uhr wurde mit der Arbeit begonnen. Gestartet wurde mit der Vorbereitung des Eingangsbereiches, sowie der Wände im Innenhof. Dazu wurden die Türen und die Wände abgeklebt und anschließend gestrichen.

Erfreulich für alle Beteiligten war der spontane gemeinsame Besuch von den Vorsitzenden des Ortsbeirats Maximiliansau, Herr Jürgen Nelson (SPD) und Herr Egon Förster (CDU), welche sich ein persönliches Bild von der Einrichtung machen konnten und für zusätzliche Motivation sorgten.

Am Ende des Tages wurde der Eingangsbereich (inklusive der Holztüren) und im Innenhof die Wände neue gestrichen. Zusätzlich wurden diverse handwerkliche Kleinarbeiten durchgeführt.

Die Aktion war nur durch das hohe Engagement aller beteiligten Eltern und Kindergartenmitarbeiter möglich, die sich handwerklich und beratend eingebracht haben. Weiterhin hat die Firma Wöschler die Farben zur Verfügung gestellt und Konditorei Schuppler für das leibliche Wohl gesorgt. Ein Dank gilt auch an die Stadt Wörth für die unkomplizierte Beratung.