Archiv der Kategorie: Einblicke in die pädagogische Arbeit

Woher kommt denn das Ei?

Eine Frage, die die Schulanfänger der Villa Regenbogen sehr beschäftigte, war woher denn das Ei kommt. In Vorbereitung auf die Osterzeit in welcher wir traditionsgemäß ausgeblasene Eier bemalten, entwickelt sich das Interesse der Kinder. Das Verarbeiten von Eiern in allerlei Backwerk, verblüffende Experimente, Geschicklichkeitsspiele und einiges mehr motivierte diese dann genauer nachzuforschen. Wer könnte dies besser beantworten als ein Eierexperte! Schnell kamen die Kinder darauf, dass es ja in unserem Ort einen Hühnerbauern, Hr. Xaver Reichling gibt!

Nachdem dieser erfahren hatte, wie sehr die Schulanfänger sich für dieses Thema interessieren, hat er kurzerhand dazu eingeladen, seinen Hühnerhof zu besuchen, um die Fragen der Kinder zu beantworten.

Also machten wir uns beim nächsten Schulanfängertreff auf den Weg zum Rotthof. Der Weg führte diesmal in eine andere Richtung, als die Wege, welche wir sonst üblicherweise in Richtung der Spielplätze laufen. Das sorgte bereits für Diskussionen unter den Kindern, in welche Straße man nun laufen müsse, um am Ende beim Hühnerhof zu landen.

Noch bevor wir um die Ecke bogen, wo die Gehege des Kleintierzuchtvereins sind, rümpften manche Kinder bereits ihre Nase: Das stinkt aber! Vorbei an der Landschaftsgärtnerei, wo wir die spiralförmig gestutzen Gehölze betrachteten und spekulierten, ob diese wohl aus einem Märchenwald stammten, über einen Feldweg wo auf den angrenzenden Weiden jede Menge Pferde und Kühe weideten entdeckten wir dann zu guter Letzt noch ein eine Ansammlung vieler Weinbergschnecken. Nachdem die Familienverhältnisse der Schnecken geklärt waren (groß=Papa, mittelgroß=Mama, klein=Kind), erreichten wir nach einem strammen Fußmarsch, 2 Trinkpausen und dem Lied „Der Hühnerhof“ das sich als Ohrwurm entpuppte, erreichten wir unser Ziel, wo Hr. Reichling uns begrüßte.

Dort staunten die Kinder , als sie sogar in den Hühnerstall eingeladen wurden, und es merkte nun auch das letzte Kind, bzw. der letzte Erzieher, dass es hier ziemlich „streng riecht“. Achselzuckend und mit einem Lächeln meinte unser Experte dazu: „Das ist halt ein Stall“.

Außerdem hörten die Kinder welche Möglichkeiten die Hühner im und außerhalb des Stalles haben und natürlich für uns am wichtigsten: Woher die Eier denn nun kommen! Von den Hühnern natürlich! Doch bei Xaver Reichling kamen sie auf einem Laufband aus dem Stall gefahren, und jeder durfte sich ein rohes (!) Ei mit nach Hause nehmen.

Als die ersten Hühner dann durch die Tür des offenen Stalls hinausspazierten und drohten, davon zu laufen wurden die Kinder nervös. Nach der gelassenen Aufforderung von Xaver Reichling mitzuhelfen, die Hühner wieder in der Stall zu treiben, vermischte sich das Gegacker der Hühner, mit dem der Kinder und alle hatten ihren Spaß. Nachdem alle Hühner wieder eingefangen waren machten sich die Kinder mit ihren Erziehern gut gelaunt und zufrieden auf den Heimweg in die Kita.

Auf diesem Wege bedankt sich die Villa Regenbogen herzlich bei Herrn Reichling für seine investierte Zeit und für diesen tollen Einblick in seinen Hühnerstall.

Pflanzzeit in der Bärengruppe

Die „Bärenkinder“ fragten mich schon die ganze Zeit im Mai, wann wir denn endlich wieder Tomaten essen könnten. Ich, Lisa eine Erzieherin der Villa Regenbogen, musste sie immer wieder vertrösten, denn die Eisheiligen standen noch vor uns. Mmmmh, das sollte erst einmal geklärt werden mit den Eisheiligen. Dazu stöberte ich in Wikipedia, denn ich wusste auch nur, dass vom 11.-15. Mai die Nachttemperaturen in dieser Zeit so niedrig sind, dass eine Bepflanzung ziemlich kritisch wäre und Pflanzen erfrieren können. Ich brachte in Erfahrung, dass sich die Menschen früher an den immer wiederkehrenden Witterungsbedingungen orientierten. Damals gab es ja noch keine Wetterdienste. Und diese Tage im Mai bekamen Namen von Heiligen.

Aber zurück zu unserem Thema, das die Kinder beschäftigte.

Kurzfristig wurde eine Gesprächsrunde einberufen, um zu erfahren, was sich die Kinder wünschten. Zu bepflanzen war unser Beet vor der Gruppe und ein kleiner Abschnitt in unserem Hochbeet, das wir uns mit der  Dinogruppe teilen.

Die Bärenkinder wollten alles pflanzen von Kirschbäumen über Weintrauben, Pfirsiche, Tomaten, Erbsen……. Wir einigten uns auf Tomaten und Gurken – Snackgurken wohlgemerkt.

Unsere Kinder wussten noch vom letzten Jahr, wo wir die Pflänzchen gekauft hatten. So zog ich dann mit 5 Kindern los zu unserer Gärtnerei Wiersch. Dort bestellten wir 6 Tomatenpflänzchen und 3 Gurkenpflänzchen. Am nächsten Tag konnten wir sie abholen. Bevor wir sie jedoch setzen konnten, musste ja erst einmal frische Erde besorgt werden. Ist Erde schwer oder leicht? Können wir sie tragen? Nein, aber wir haben ja einen Bollerwagen, der musste mit dann also mit in den Nahkauf. Zwei große Säcke hatten darin Platz und das Ziehen des Wagens war ganz schön beschwerlich.

In der Kita wieder angekommen, zogen wir schnell die Gummistiefel an und begannen mit unserer Arbeit. Mit Spaten und Schaufeln wurde zunächst die Erde locker gemacht. Wie auch im Vorjahr gab es unter der Erde viel zu entdecken. Unsere Aktion wurde eher zur Nebensache, da die Würmer, die wir in der Erde fanden, viel interessanter waren. Sehr widerwillig trennten sich die Kinder dann letztendlich von den Würmern, ihr „lebendiges Spielzeug“ musste wieder in den Boden.

Puuh ist das Arbeit, das Umpflügen des Bodens. Jedes Kind bekam Schweißperlen auf der Stirn. Aber nachdem alle tatkräftig mitgeholfen hatten, war unser Abschnitt bereit um bepflanzt zu werden. Der Bollerwagen fuhr also mit zu Herrn Wiersch. Als er uns sah, holte er schnell unsere bestellten Gurken- und Tomatenpflänzchen. Vorsichtig durfte jedes Bärenkind ein Pflänzchen in den Wagen setzen.

Auf dem Rückweg überraschte uns ein kräftiger Regenschauer und wir mussten uns unter einem großen Ahornbaum vor der Schule unterstellen. Als der Regen nachließ, düsten wir in die Kita zurück.

Jetzt endlich war es soweit! Wir konnten einpflanzen! Ganz vorsichtig wurde jedes Loch mit frischer Erde befüllt, mit Wasser getränkt und die zarten Pflänzchen eingesetzt. Rundherum wurde noch einmal Erde geworfen, leicht angedrückt und mit der Gießkanne begossen. Fertig! Die Bären waren geschafft! So viel Arbeit und noch keine Gurke und noch keine Tomate zu sehen.

Was für Faktoren brauchen eigentlich die Pflanzen, damit sie wachsen können? Die nächste Gesprächsrunde wurde eingeläutet. Wasser, Licht und Wärme war das Ergebnis. OK!, für Licht und Wärme können wir nicht sorgen, aber für das Wasser sind wir zuständig. So wurde ein regelmäßiger Wasserdienst eingerichtet. Viele Kinder sind nun jeden Tag bemüht, die Erde feucht zu halten. Gerade jetzt, wenn jeden Tag die Sonne scheint.

Nach vier Wochen konnten wir schon die ersten Erfolge sehen. Kleine grüne Bällchen sind schon an den Tomatenpflanzen sichtbar. Aber die Gurkenpflanzen sorgten für die größte Überraschung. Sie sind übersät mit kleinen Gurken und 4 Gurken konnten wir sogar schon ernten und haben sie gemeinsam vor der Gruppe verspeist. Sehr lecker haben sie geschmeckt und so würzig! Klasse!

Jeden Tag schauen die Kinder nach, ob es nicht Zeit wäre, weitere Gurken zu ernten. Denn eins ist klar, so leckere gibt es bei unserem Nahkaufmarkt nicht!

Uns Erziehern ist es ganz wichtig, den Kindern bewusst zu machen, wie viele Schritte notwendig sind, damit Pflanzen Früchte tragen können. Es ist viel Arbeit, aber das Erfolgserlebnis bei den Kindern ist riesig und die selbstgezogenen „Früchte“ sind natürlich viel wertvoller.

Wer  Lust und Zeit hat darf gerne mal vorbeischauen, was noch so alles bei uns wächst!

Im Juni 2017

Herr und Frau Dachs erklären die Zahlen

Der Zahlenwald ist ein ganzjähriges Projekt, das ausschließlich für unsere Schulanfänger angeboten wird.

Beim Zahlenwald wird mathematische Bildung als ganzheitlicher Prozess verstanden, der weit über mathematische Bildung hinausgeht und jedes Kind mit seinen Begabungen anspricht und fördert.

Durch Ausflüge in den Wald lernen unsere Kinder im Buch der Natur zu lesen.

Mit Naturmaterialien, die sie im Wald finden müssen, wird ihnen der Zahlenraum von 1-10 näher gebracht.

Auf spielerischer Weise erleben die Schulanfänger die Vielfalt der Zahlen bei

Ÿ Steinchen, Blätter und Ästchen sammeln (Mengenaspekt)

Ÿ Zahlentürme bauen oder Gewichtsbeutel den Zahlen 1-5

zuordnen (Größenaspekt)

Ÿ Zahlengärten anlegen, auf Formen achten (geometrischer Aspekt)

Ÿ Zahlenländer anlegen und in ihnen Geschichten über die Zahlen von 1-10 zu erfahren

Ÿ Zahlenwege legen (Übungen und Spiele zum Zählen durchführen)

Ÿ Das erste Rechnen mit dem Rechensack oder das Gehen auf dem Zahlenweg ( Rechenaspekt)

In allen zehn Ausflügen werden unsere Kinder von Frau und Herrn Dachs begleitet, die im Wald wohnen (2 Erzieher schlüpfen in die Rollen).

Aber auch der Specht mit seinem Klopfen ruft die Kinder, nachdem sie ihre Aufgaben im Wald gelöst haben, zum Versammeln wieder herbei.

Das Eichhörnchen stibitzt viele Naturmaterialien der Kinder, da es ja schließlich immer bemüht ist, Vorräte für sich anzulegen.

Nicht nur die Zahlen stehen im Vordergrund dieses Projekts, sondern unsere Kinder lernen auch den Lebensraum Wald kennen, sorgsam mit ihm umzugehen, da er unverzichtbar für uns Menschen ist.

Wir bieten dieses Projekt schon seit 2012 an und Jahr für Jahr sind sowohl die Kinder, als auch die Eltern begeistert von dem Konzept, dass Prof. Gerhard Preiß für Kindergärten und Schulen entworfen hat.

Nach den Sommerferien, wenn unsere letzten Kinder schon eingeschult sind, fragen die kommenden Schulanfänger uns, wann es endlich in den Zahlenwald geht.

Neugier ist Antrieb, um etwas Neues kennenzulernen.

Von daher geht es auch im Jahr 2015/16 in den Zahlenwald,

mit Frau und Herrn Dachs, versteht sich!

Hurra, ich komme bald in die Schule!!!

Schule spielen macht Spaß und wir lernen unsere neue Lernumgebung bereits jetzt schon kennen. In den letzten Wochen hieß es donnerstags immer „Klassenzimmerzeit“. Die „Pferdegruppe“ (dies ist der von den Kindern gewählte Name der Schulanfänger) machten sich gemeinsam auf den Weg, um in einem Klassenzimmer der Grundschule eine „Schulstunde“ mit uns Erziehern zu spielen.

Gemeinsam starteten wir die Stunde mit einem Sprachspiel z.B. Kennen-lernspiele, Reimen, Silben klatschen…

Anschließend gab es jede Woche verschiedene Aufgaben von den Kindern zu erledigen. Vorübungen zum Schreiben lernen, Aufgaben mit Zahlen, Themen wie Wochentage und Jahreszeiten standen auf dem Stundenplan. Die Kinder  machten Lernerfahrungen in den Bereichen Gesprächsregeln, selbständiges Arbeiten, Umgang mit Stiften, Schere und Kleber…

Natürlich durften auch die Hausaufgaben nicht fehlen, welche es jede Woche gab und von vielen sehr motiviert erledigt wurden.

Nach dieser anstrengenden Stunde stand natürlich die Bewegung auf dem Programm. Das „Auspowern“ auf dem Schulhof machte allen viel Spaß. Sich ganz leise Anziehen, dass wir die anderen Schüler im Unterricht nicht stören, müssen wir noch etwas üben.

Nach mehrmaligem Besuch des Klassenzimmers, kennen wir uns nun schon richtig gut im Schulhaus aus. Wir finden die Toilette, kennen die beiden Eingänge und wissen wo das Sekretariat ist – Die Schulzeit kann also kommen!

Jetzt genießen wir aber erst mal noch die letzten Monate im Kindergarten und sind gespannt, was noch alles Tolles auf uns wartet.

Geplant ist noch ein Kinderstarkmachkurs, ein Ausflug  zur Landesgartenschau, natürlich die Übernachtung und, und, und…

 

Die Lernwerkstatt wieder neu belebt

Im März 2015  haben wir es geschafft – in den Galerien unserer einzelnen Gruppen haben wir nun wieder für unsere 4 – 6 jährigen Villa-Kinder die Lernwerkstatt geöffnet.

Sie bietet allerlei Lernmaterialien aus verschiedenen Bereichen. Hierbei werden den Kindern die Bereiche Mathematik, Natur, Schrift, Alltag und Handwerkliches näher gebracht.

Schon während der Einrichtungsphase waren unsere Kinder neugierig, welches Material nun als nächstes auf die Galerie des  Gruppenzimmers kommt.  Daher freut sich nun jedes Kind auf den 4. Geburtstag, wenn es dann auch mit seinen Freunden in die Lernwerkstatt gehen kann.

Schon von Anfang an hatten die Kinder Spaß dabei mitzuhelfen, die Sammelkärtchen für den erledigten Arbeitsauftrag an der Linie auszuschneiden und in die entsprechenden Döschen zu verteilen. Das war wirklich eine Menge Arbeit und wir sind froh, dass wir immer wieder solche Helfer für diese Arbeit begeistern können.

Auch den Lernwerkstattordner und das eigene Sammelgläschen  für die bestandenen Arbeiten in der Lernwerkstatt versehen die Kinder fleißig mit ihrem Namen. Sie sind ganz stolz darauf, wenn dieser Ordner mit erledigten Arbeitsblättern anwächst oder das Glas mit Kärtchen immer mehr gefüllt wird.

Während die Kinder sich im mathematischen Bereich mit allerlei Zahlen und Mengen ausprobieren können, haben sie aber auch beispielsweise die Möglichkeit herauszufinden, wie die Sache mit den Schrauben, den Muttern, den Vorhängeschlössern o.Ä.  funktioniert.

Auch alltägliche Dinge im Leben wie z.B. Schuhe binden, Socken richtig sortieren, den richtigen Deckel für das jeweilige Glas  finden oder “einfach“ mal die Uhr zu stellen, können die Kinder an vielen unterschiedlichen Stationen ausprobieren.

Die Sprache  und Schrift (Literacy) ist außerdem ein wichtiger Teil der Lernwerkstatt. Hierbei versuchen die Kinder, verschiedene Dinge wie z.B. ihren Namen oder vorgegebene Worte mit Magneten an die Tafel „zu schreiben“  oder bestimmte Wörter nach der Vorlage  mit Buchstabenwürfeln in der richtigen Reihenfolge zu legen. Das selbst Schreiben, lernen sie dann in der   Schule, hier wollen wir auch nicht vorgreifen.

Ebenso gibt es noch den Bereich der Natur, welcher in nächster Zeit noch weiter ausgebaut wird. (z.B. welcher Baum besitzt welche Blätter).

Alle Aufgaben benötigen ein großes Potential an Geschick, Ausdauer, Konzentration und Durchhaltevermögen. Diesen Herausforderungen stellen sich die Kinder mit viel Freude, Energie und Wissensdurst.

Die verschieden Materialien werden nun in Zukunft im monatlichen Wechsel von einer zur anderen Gruppe weiter gereicht und auch regelmäßig auf ihre Vollständigkeit überprüft oder erneuert. Auch werden immer wieder neue Herausforderungen  durch neu hinzukommende Aufgabenstellungen geschaffen und somit unsere Lernwerkstatt immer weiter ausgebaut.

Mit unserer Lernwerkstatt haben wir nun ein neues und attraktives Lernangebot entwickelt. Sowohl für unsere großen als auch mittleren Dino´s, wie auch für diese Altersstufe  der  anderen Gruppen, schafft dieses Lernfeld die Möglichkeit, dass sich die Kinder jederzeit selbst neu austesten, an neue Dinge  ohne Zwang herantrauen und sich mit der eingebauten Selbstkontrolle selbst überprüfen können, um sich so ganz spielerisch neues Wissen   anzueignen.

Adventsgeflüster

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Advent in den Gruppen der Villa Regenbogen

… oh, wie schön sieht es hier aus, hier oben auf der Galerie der Bärengruppe – ein großer Kreis aus Kissen auf dem Boden, ein Platz für jedes Kind, eine kleine Eisenbahn, ein Adventskranz ziert die Mitte, Maria und Josef stehen auf einem Platz , ein großes rundes Tuch mit einer Zahl an der Wand, und eine große, karge Landschaft aus grünen Tannenzweigen und…

 

… aber, auch hier in der Schmetterlingsgruppe – eine weihnachtlich geschmückte Runde mit Kuschelkissen , ein geschmückter Tannenbaum, eine leuchtende Sternekette über einem immer größer werdenden Wandbild mit selbstgemalten Figuren und Tieren,…

…und in der Löwengruppe – da hat sich doch tatsächlich die ganze Miniflitzerecke verwandelt. Ein großes Haus mit vielen Türen hängt am Fenster, ein riesiger Adventskranz mit dicken roten Kerzen steht auf einem kleinen Tischchen bereit, und viele kuschelige Kissen liegen bereit!

 

…. Und was gibt es bei den Dinos zu sehen? – ich entdecke ganz viele Engel im Zimmer, und oben auf der Galerie erst – da ist ein geheimnisvolles, geschmücktes, aber heute unbeleuchtetes Minitheater zu sehen. Auch hier der Adventskranz in der Mitte umrahmt von Sitzkissen in großem Kreis. Dort drüben auf dem Tisch kann man den unendlich weiten Weg entdecken, auf welchen sich zwei Leute aus Holz mit dem hölzernen Esel gemacht haben –

O Jeh die Armen, das muss ganz schön beschwerlich sein.

Der Flur sieht auch ganz verändert aus, schau doch mal! Kleine vorbereitete Arbeitstischchen, allerlei Backzutaten und adventlicher Schmuck laden ein sich niederzulassen. Zu was? Na – zum vorweihnachtlichen Backen von allerlei Plätzchen natürlich. Die Weihnachtsbackstube kann man doch man gut erkennen. Was glaubst du, was hier los ist, wenn alle da sind, die Kinder, die Erzieherinnen und die Mamas, die sich zum Helfen gefunden haben – und wie gut das dann hier riecht…, einfach herrlich!

Warst du eigentlich schon dabei als die Kinder den Advent feierten?

…Ja, ganz leise hab ich mich angeschlichen – hörte kleine, zarte Melodien und leise Geschichten, aber auch schöne Lieder wie das jedes Jahr beliebte und vielbesungene „Dicke roten Kerzen“ Lied…

Geheimnisvoll wurden dann Säckchen und Türchen geöffnet: Wunschsteine, Engelsfedern, Ankündigungen von besonderen Aktionen, Fingerpüppchen, und Lebkuchen kamen heraus ……,

Und im Gruppenalltag tut sich auch so allerhand – hier wird gebastelt und gewerkelt, um das Gruppenzimmer von Tag zu Tag mehr zu schmücken und so auf Weihnachten hinzugehen. Kleine Kekshäuschen entstehen, am Feuer werden in „Hut und Mantel“ Würstchen gegrillt, es werden Plätzchen gebacken …und, na ja eine Überraschung gibt es auch, aber das verrat ich nicht!

Und Maria und Josef und das Jesuskind? Nun ja, das sind ja wohl die wichtigsten in dem ganzen Weihnachtstrubel ….

Löwenkinder und die Musik

Anfang des Jahres haben wir die Kinder der Löwengruppe in einem Gesprächskreis gefragt, mit was sie sich in der nächsten Zeit beschäftigen

wollen/was sie sich wünschen.

Folgende Wünsche/Ideen hatten die Kinder:

-Werken in der Werkstatt – Singen

-Musik machen – Kleister herstellen

– Ausflüge auf den Schulhof/ Wald

Wir (das Löwenteam) haben die Ideen der Kinder dann in ein Thema gepackt.

„Musik, Musik, Musik……….- alles was dazu gehört“

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Wir haben angefangen verschiedene Instrumente zu bauen. Beim Trommeln basteln konnten die Kinder mit Kleister arbeiten und ihre Kreativität beim Anmalen freien Lauf lassen. Die Geschicklichkeit wurde beim Hämmern der Rasseln gefordert. Zwei weitere Instrumente, die Schuhkartongitarre oder Nusskastagnette waren ruckzuck hergestellt. Die Kinder hatten alle viel Spaß beim Herstellen undvor allem beim Ausprobieren ihrer eigenen Instrumente.

Hierzu haben wir verschiedene Lieder gesungen.

Das Lied „Die Fröschelein“ wurde mit den Kastagnetten begleitet oder der „Alle meine Entchen Rock“ mit der Trommel. Den Stuhl haben wir zu einer Trommel umgewandelt und das Lied „Der Stuhl ist heute meine Trommel“ gesungen. Ein neues Bewegungslied „2 Krokodile“ wurde mit Begeisterung mitgetanzt.

Nachdem alle so fleißig und mit viel Spaß geübt hatten, haben wir die Mamas/Papas am 6.Februar zu einem Spielemittag eingeladen. Die Kinder haben mit Begeisterung die Lieder vorgesungen und waren richtig stolz, als sie einen großen Applaus bekommen haben.

Danach konnten die Eltern mit ihren Kindern die Spielsachen in der Gruppe entdecken. Tischspiele wurden gespielt, in der Bauecke gebaut, gemalt…… Es war ein richtig toller Nachmittag für Eltern und Kinder.

Nun kommt bald die Faschingszeit und dann geht es weiter , denn die Löwenkinder  wollen Grünlinge sein und helfen die verlorengegangenen Farben wieder zu finden.