Schulanfängerübernachtung in der Villa Regenbogen

Am 9. Juni trafen die Schulanfänger – die Adler – aller vier Gruppen gegen 17.45 Uhr gemeinsam mit ihren Eltern in der Villa Regenbogen ein. Alle Kinder waren schon ganz aufgeregt und richteten dann zusammen mit ihren Eltern ihren Schlafplatz. Das verlief reibungslos, obwohl jedes Kind genau wusste, wo und neben wem es liegen wollte. Manche schnappten sich gleich die dicke Turnmatte und teilten sich diese zu mehreren. Andere benutzten flachere Turnmappen oder die mitgebrachte Isomatte für Ihre Schlafstätte. Nachdem sich manche Eltern „schweren Herzens“ von ihren Kindern verabschiedet hatten und den Heimweg antraten, warteten unsere Kinder aufgeregt im Innenhof auf die Dinge, die da auf sie zukommen sollten.

Das Programm startete recht bald mit der Kinderdisco. Unser „Techniker und Toningenieur“ Manuel (an dieser Stelle „Vielen Dank!“) hatte bereits am Morgen eine Musikanlage mit großen Boxen aufgebaut. Musik war bereits auf CD gebrannt und die Kinder nahmen das Angebot zu tanzen sehr schnell wahr. Tolle Tanzeinlagen, zum Teil sehr akrobatisch, ließen die Erzieher staunen: „Was doch alles noch so in unseren Kindern steckt?!“.

Nach der Disco machten wir Gruppenspiele im Innenhof. Die Kinder feuerten ihre Mannschaft ganz schön laut an. Nach einem Staffellauf und einem Fahrzeugrennen um ein Hindernis, wurde auch schon das Abendessen vorbereitet. Die von Sinans Oma vorbereitete Bolognese Soße und die von Sinems Mama vorbeigebrachte Familienpizzen, schmeckten den Kindern sehr gut. Auch hier ein herzliches Dankeschön! Sie hatten auch einen riesigen Hunger von all der Aufregung.

Nach dem Abendessen wollten einige Kinder schon ins Bett gehen – verwunderlich!

Aus ihrer Gewohnheit gerissen, freuten sie sich dann aber doch auf einen Spaziergang mit der Taschenlampe zur Eisdiele von Luigi. Manch ein Passant wunderte sich über den „späten Spaziergang“ so „kleiner Kinder“. Tja, an diesem Tag war eben alles ein bisschen anders! Nach dem leckeren Eis bei Luigi, waren manche Kinder wirklich sehr müde. Wir Erzieherinnen wussten, dass unser Programm jetzt etwas entspannter und ruhiger werden musste. Die Kinder zogen ihre Schlafsachen an, putzen sich die Zähne und machten sich anschließend ihren Schlafplatz „gemütlich“. Letzter Programmpunkt war eine Gute-Nacht-Geschichte: Was gab es Passenderes als das Märchen von der „Prinzessin auf der Erbse“? Eine richtige Prinzessin merkt, wenn eine Erbse unter einer Vielzahl von Matratzen liegt, vielleicht auch ein Prinz? Viele unserer Kinder merkten auch, dass sie nicht zu Hause in ihrem bequemen Bett schliefen, und das fühlte sich eben komplett anders an. So endete unser schöner Abend.

Für uns Erzieherinnen war es eine kurze Nacht. Das letzte Kind schlief gegen 1.30 Uhr ein und das erste wachte bereits um 6.00 Uhr wieder auf.

Wir starteten den Tag gemeinsam mit einem tollen Frühstück. Auch dieses haben wir selbst vorbereitet, und es gab leckere Sachen! Anschließend räumten alle Kinder ihre Schlafplätze auf und wurden dann von ihren Eltern gegen 9.30 Uhr abgeholt. So endete die diesjährige Übernachtung in der Villa Regenbogen. Trotz Schlafdefizit war das auch für die Erzieherinnen wieder eine tolle Erfahrung. Wir hatten zusammen mit den Kindern Spaß und denken, dass es diesen auch ganz gut gefallen hat. Was haben sie wohl am nächsten Tag zu Hause erzählt?

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